Meldungen aus dem Jahr 2005

Neue Bewohner im Tierpark: Jungtiere im Streichelzoo sowie Bärenmakaken, 22.12.2005

Bei den Bewohnern des Streichelzoos gibt es Neuigkeiten. In den letzten Tagen wurden bei den Zwergziegen Drillinge geboren, was nicht häufig vorkommt. Auch bei den Kamerunschafen kamen mehrere Lämmer zur Welt. So gibt es auch im Winter viel munteres Leben auf dem Bauernhof.

Und noch etwas gibt es zu berichten: in die Nachbaranlage der Nasenbären sind wieder Bewohner eingezogen: am Dienstag kamen sieben männliche Bärenmakaken aus dem Tiergarten Straubing an. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wird die Gruppe wahrscheinlich ab Freitag Zugang zum Außengehege bekommen und damit für die Besucher sichtbar sein.

Bärenmakaken sind in Südostasien heimische waldbewohnende Affen, die sich vorwiegend von vegetarischer Kost, aber auch von Kleintieren und Eiern ernähren.


Stallgebäude für Ponys und Esel fertig gestellt, 22.12.2005

Rechtzeitig zu Weihnachten konnte das neue Stallgebäude auf dem Gelände vor dem Tierpark fertiggestellt werden. Seine zukünftigen Bewohner, die Ponys und Hausesel, werden am Freitagnachmittag von ihrer neuen Anlage Besitz ergreifen können. Dadurch sind für die Tiere bessere Haltungs- und für ihre Pfleger leichtere Arbeitsbedingungen geschaffen worden. Das Gebäude dient darüber hinaus auch als Speicher.


Sturmtief Dorian in Tierpark Chemnitz und Wildgatter Oberrabenstein, 19.12.2005

Das Sturmtief „Dorian“, das am Freitagnachmittag in Chemnitz für Chaos sorgte, beschäftigte auch die Mitarbeiter von Tierpark Chemnitz und Wildgatter.
Dabei kam der Tierpark noch glimpflich davon. Dies war in erster Linie dem Umstand zu verdanken, dass die Planen, die zum Schutz vor der Vogelgrippe über die Volieren gespannt waren, rechtzeitig vor Beginn des Sturmes entfernt werden konnten und somit die Angriffsflächen für den Wind deutlich kleiner waren.

Allerdings stürzte gegen 15:00 Uhr eine Birke quer über die Pelzmühlenstraße auf den Außenzaun des Tierparks. Der Baum versperrte nicht nur den Autos den Weg, sondern auch der CVAG-Buslinie 38.

Die sofort verständigte Feuerwehr konnte auf Grund zahlreicher Einsätze den Zeitpunkt der Beräumung der Pelzmühlenstraße nicht bestimmen. So nahmen Mitarbeiter des Tierparks die Sache selbst in die Hand und entfernten das Hindernis innerhalb kurzer Zeit, damit der Verkehr wieder fließen konnte.

Im Wildgatter Oberrabenstein knickte der Sturm zahlreiche Bäume um. Dabei entstanden Schäden an mehreren Gehege-Umzäunungen und am Außenzaun. Tiere sind aber nicht entwichen und alle Schäden konnten provisorisch behoben werden.


Enten und Gänse dürfen wieder auf dem Tierpark-Teich schwimmen, 16.12.2005

Die seit Oktober bestehenden Vorsorgemaßnahmen gegen das Einschleppen der Vogelgrippe sind ab 15. Dezember größtenteils wieder aufgehoben worden.

Der Teich im Tierpark Chemnitz wurde wieder befüllt, seine Bewohner, etwa 45 Enten und Gänse, konnten ihre enge Notunterkunft verlassen und in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren. Der Futterplatz muss allerdings weiterhin vor Wildvogelkontakt geschützt werden. Aus diesem Grund bleibt auch der Futterautomat am Ententeich vorerst außer Betrieb.

Damit sind die Wasservögel dann ab dem Wochenende für die Besucher auch wieder gut zu beobachten. Gerade zu dieser Jahreszeit bieten die Entenvögel einen besonders farbenfrohen Anblick, denn die Erpel haben im Herbst ihr Prachtgefieder angelegt.


Neuer Tropenhausbewohner – Faultier bezieht obere Etage bei den Wasserschweinen, 09.12.2005

Das Tropenhaus hat einen neuen Bewohner bekommen: gestern reiste aus dem Zoo Dresden ein Zweifinger-Faultier an. Es bezog die bisher ungenutzte obere Etage des Wasserschweingeheges, die jetzt faultiergerecht eingerichtet wurde: dichtes Geäst mit Ruheplätzen, Futterstelle und Schlafkiste. Faultiere sind fast ausschließlich Baumbewohner und kommen nur selten auf den Boden, Wasserschweine dagegen halten nichts von Kletterpartien. So kommen sich die beiden südamerikanischen Arten nicht ins Gehege. Für die freifliegenden Vögel des Tropenhauses war der Neuankömmling eine Sensation, die Wasserschweine nahmen den Obermieter eher gelassen hin. Doch auch für Mitarbeiter und Besucher ist er etwas Neues, wurden doch Faultiere bisher noch nie im Tierpark Chemnitz gehalten.

Das Faultier wurde im Juli 2004 geboren und ist noch nicht ganz ausgewachsen. Ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt, kann noch nicht gesagt werden, da bei Faultieren das Geschlecht nur schwer feststellbar ist.


Jahreskarten und Patenschaften, 25.11.2005

Sie suchen noch ein Weihnachtsgeschenk für Tierfreunde und Zoogänger? Dann wäre doch eine Jahreskarte genau das Richtige. Die neuen Karten für 2006 sind ab sofort an der Tierparkkasse (Kassenzeiten beachten!) erhältlich und kosten 30 € für Erwachsene, 15 € für Ermäßigungsberechtigte sowie 60 € für Familien.

Ein besonderes Geschenk ist auch eine Tierpatenschaft. Diese wird vom Förderverein des Tierparks, der Zoologische Gesellschaft ‚Arche Noah‘ e.V. angeboten. Sie kann für fast alle tierischen Bewohner des Tierparks erworben werden und läuft jeweils ein Jahr. Die Spanne reicht von der Patenschaft für eine Ente (15 €) bis zum Zwergflusspferd (500 €). Zudem sind beim Förderverein auch die letzten Exemplare des limitierten Malik-Bildbandes zu bekommen.


Tierparkförderverein startet 'Quadratmeter-Verkaufsaktion' für neues Löwengehege, 20.11.2005

Am vergangenen Freitag startete der Förderverein des Tierparks, 'Arche Noah' e.V., eine neue Aktion für die geplante Löwenfreianlage im Tierpark Chemnitz. Nahe dem Gelände, welches für die Anlage vorgesehen ist, wurde eine Tafel mit dem Entwurf der Anlage sowie einem parzellierten Plan enthüllt. Jeder Interessent kann sich symbolisch einen Quadratmeter (oder auch mehr) aussuchen. Die ersten Löwenfreunde haben am Freitag bereits 'ihren' Quadratmeter 'enthüllt'. Nach und nach wird dann ein Poster unserer beiden Löwen sichtbar werden.

Der Preis für 1 m² Löwenanlage beträgt 200 €. Der Verkaufserlös fließt zu 100% in den Bau der Löwenanlage.


Wasserschweine ziehen zurück ins Tropenhaus, 18.11.2005

Der Winter rückt an, und die Wasserschweine ziehen zurück ins warme Tropenhaus. Sie haben ihre erste Freiluftsaison auf der im März eröffneten Südamerika-Anlage verbracht, wo sie den Sommer und Herbst verlebt haben. Solange das Wetter trocken war, machte ihnen die Kälte wenig aus, hatten sie doch auch ein beheiztes Innenquartier. Doch inzwischen ist es für die drei Tiere zu nasskalt geworden, und so wurden sie am Freitagmorgen zurück ins Tropenhaus gebracht. Für das auf der Südamerikaanlage im September zur Welt gekommene Jungtier ist das Gehege dort etwas vollkommen Neues.


Herbst in Tierpark und Wildgatter, 11.11.2005

Auch wenn das Wetter allmählich immer ungemütlicher wird und die Tendenz eher zum Aufenthalt in der warmen Stube geht, locken Tierpark und Wildgatter ins Freie, denn dort gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu entdecken.

Viele Tiere stellen sich nun auf den nahenden Winter ein. Bei manchen, wie Kamelen und Wildpferden, wächst das Winterfell, andere haben sich eine Speckschicht zugelegt. Der Polarfuchs wechselt sogar die Farbe. Auch Tiere, die eigentlich in warmen Regionen zu Hause sind, können sich bis zu einem gewissen Grad an die hiesigen Klimaverhältnisse anpassen und bekommen ein dichteres bzw. längeres Fell, z. B. die Somali-Wildesel.

Die Jungtiere von Frühjahr und Sommer sind ordentlich gewachsen, wovon man sich bei einem Besuch im Tierpark selbst überzeugen kann: die Leopardenkinder sind nun dreieinhalb Monate alt und schon richtige kleine Raubtiere, die Kängurus stecken zwar manchmal noch den Kopf in den Beutel der Mutter, sind aber ansonsten selbständig und die Urwildpferdfohlen nutzen das große Gehege oft für Jagd- und Kampfspiele.

Im Wildgatter geht die Hirschbrunft zu Ende und die Paarungszeit beim Schwarzwild beginnt. Den hier lebenden europäischen Tieren macht die kalte Jahreszeit nichts aus, und die großen naturnah gehaltenen Gruppen können auch in Herbst und Winter gut beobachtet werden.


Löwentag-Update und froschige Meldung, 28.10.2005

Neues zum Löwenaktionstag: Doppelt so viele Löwen-Bücher, wie versprochen!

Am gestrigen Tag wurden dem Förderverein Arche Noah e.V. des Chemnitzer Tierparks in Anwesenheit des Autors, Herrn Torsten Schöne, von Frau Stefanie Ramsl und Frau Eva-Maria Götz, der Firma myPixx AG, Fotobände von Malik und Kimba überreicht.

Zur großen Überraschung und Freude der Tierparkmitarbeiter hatten die beiden Damen nicht nur 20, sondern gleich 40 Fotobücher im Gepäck. (Das Foto auf dem Buchumschlag zeigt Malik als Löwenkind im Zoo Leipzig).

Es gibt nun zwei verschieden dicke Auflagen des Buches: Eine mit 96 Seiten, die andere mit 48 Seiten.

Die Bücher werden zum Aktionstag am Sonntag den 30.10.2005 an einem Stand der Löwenfreunde im Tierpark Chemnitz verkauft. Das dicke Buch kostet 50,- EUR, das dünnere 30,- EUR. Der gesamte Kaufpreis fließt in den geplanten Neubau der Löwenanlage. Vorab können Leute mit Internetzugang das Buch auch schon auf dem Bildschirm betrachten. Unter www.malik-und-kimba.de hat Herr Schöne das Buch zur Ansicht bereit gestellt.

Wer am Sonntag keine Gelegenheit hat, den Tierpark zu besuchen, kann das Buch auch direkt beim Förderverein beziehen (0371-8102500). Achtung: limitierte Auflage!

Ebenfalls können ab Sonntag Malik-Postkarten erworben werden. Von den 0,80 EUR pro Karte fließen 0,50 EUR in den Neubau.

Die Löwen und ihre Freunde freuen sich auf viele Besucher am Aktionstag.

Für diejenigen, die ihre ganze Zeit im Tierpark bei den Löwen verbringen und deshalb die vielen anderen interessanten Tierarten im Tierpark verpassen ist folgender Hinweis:

Die neue Serie des MDR, Safari zu Hause, hat auch im Tierpark Chemnitz Station gemacht und das dortige Vivarium besucht. Den ‚Expeditionsbericht‘ können Sie am Donnerstag, den 03.11., um 16:30 Uhr (Wiederholung 04.11., 05:00 Uhr) im MDR-Fernsehen erleben.


Am Sonntag ist wieder Löwentag im Tierpark Chemnitz, 27.10.2005

Zum zweiten Mal in diesem Jahr haben Löwenfreunde für kommenden Sonntag, den 30.10., einen Aktionstag organisiert.

An einem Stand des Fördervereins „Arche Noah e.V.“, der an der Löwenanlage aufgebaut wird, werden an diesem Tag Souvenirs verkauft. Der Erlös der Verkäufe wird für den geplanten Neubau der Löwenanlage verwendet.

Highlight im Sortiment wird ein Malik-Fotoband sein. Autor dieses Bildbandes ist der Löwenfan Torsten Schöne. Die Firma myPixx AG stellt dem Förderverein eine Auflage von 20 Stück dieser Bücher kostenfrei zur Verfügung, so dass der gesamte Verkaufserlös in den Neubau fließt. Sicher eine gute Weihnachtsgeschenk-Idee für Malik-Freunde.

Aber auch sonst haben sich die Löwenfreunde einiges einfallen lassen, um einen Besuch gerade an diesem Tag zu einem besonderen Erlebnis zu machen.


Familientag im Tierpark Chemnitz, 26.10.2005

Im Rahmen der Festwoche anlässlich des 60jährigen Bestehens der Volkssolidarität veranstaltete der Stadtverband Chemnitz e.V. gestern zusammen mit dem Tierpark und seinem Förderverein ‚Arche Noah‘ e.V. einen Familientag im Areal an der Nevoigtstraße.

Bei mildem und trockenem Herbstwetter kamen Jung und Alt zahlreich in den Tierpark.

Auf dem Programm standen verschiedene thematische Führungen, ein Treff mit dem Tierparkdirektor, Fütterung der Kamele, ein Wissensquiz und vieles mehr. Höhepunkt war die Patenschaftsübernahme über ein Przewalskipferd. Der im April geborene Hengst erhielt von seinen neuen Paten den Namen ‚Altai‘.


Tierpark auch von Eilverordnung betroffen – einige Vogelgruppen momentan nicht zu sehen, 21.10.2005

Die gefürchtete Vogelgrippe kommt Mitteleuropa immer näher, und die Konsequenzen werden nun auch für Sachsen spürbar. In einer Eilverordnung wurden bundesweit Vorsorgmaßnahmen gegen das Einschleppen der Erkrankung erlassen. Sie besagt, dass bestimmte Vogelgruppen keinen Kontakt zu Zugvögel haben dürfen, was bedeutet, dass diese in Gehegen untergebracht werden müssen, in die weder ein Wildvogel noch dessen Exkremente hineingelangen dürfen.

Betroffen sind in unserem Tierpark die Fasane, Hühner und Pfaue (etwa 50 Tiere in 10 Arten), die Enten und Gänse (etwa 45 Tiere in 10 Arten) sowie die Laufvögel (drei Nandus und zwei Emus).

Der Tierpark hat Auflagen zur Umsetzung der Verordnung erhalten. So müssen die Volieren in der Fasanerie mit Planen überspannt und der oben genannte Tierbestand regelmäßig klinisch untersucht werden. Gestern wurde nun begonnen, die freilaufenden bzw. unter freiem Himmel befindlichen Tiere einzufangen. So wurde der Ententeich komplett abgelassen und die Tiere in andere Gehege umgesetzt. Da es nicht möglich ist, die großflächigen Anlagen der Laufvögel zu überdachen, wurde beantragt, dass diese Tiere mit einer Ausnahmegenehmigung vorerst in ihren Gehegen bleiben können. Dabei stehen sie unter ständiger intensiver veterinärmedizinischer Kontrolle.

Leider sind durch diese Vorsorgemaßnahmen einige Vogelarten momentan nicht zu sehen. Wir bitten um das Verständnis der Besucher und hoffen, dass dennoch weiterhin viele Menschen den Weg in den herbstlichen Tierpark finden werden.


Kleine Katzen helfen großen Verwandten, 20.10.2005

Der Edelkatzenclub Stollberg & Umgebung e.V. (www.sachsenkatzen.de) engagiert sich nicht nur für Stubentiger, sondern auch für den König der Tiere. Anlässlich einer kürzlich veranstalteten Rassekatzenausstellung in Frankenberg startete er zusammen mit der Freien Presse Mittweida eine Spendenaktion. Der Erlös kam dem Tierschutzverein Frankenberg und dem Tierpark Chemnitz zugute.

Die Vertreter des Vereinsvorstandes Herr Haschek und Frau Lose sowie Herr Zimmermann von der Freie Presse Mittweida übergaben einen symbolischen Scheck in Höhe von 700 Euro an den Tierparkdirektor Hermann Will und die Mitarbeiterin des Tierparkfördervereins ‚Arche Noah‘ Viola König. Mit dem Geld soll der Bau der neuen Löwenanlage unterstützt werden. Zugegen waren auch Frau Riedl und Frau Kunze vom Tierschutzverein Frankenberg, die einen Scheck über 350 Euro erhielten.


Ausstellung der Chemnitzer Malgemeinschaft im Tropenhaus, 11.10.2005

Die Chemnitzer Malgemeinschaft hatte sich diesen Sommer den Tierpark Chemnitz als Studienobjekt auserkoren. Eine Auswahl der dort entstandenen Arbeiten (Skizzen, Pastelle und Aquarelle) ist momentan im Tropenhaus des Tierparks zu besichtigen.

Die Ausstellung wird bis Ende Oktober zu sehen sein.

Übrigens: In den Herbstferien stehen wieder die Kurzführungen auf dem Programm. Vom 15.10. bis 30.10. gibt es jeweils um 14.00 Uhr die Möglichkeit, Interessantes über bestimmte Bewohner des Tierparks zu erfahren und den Pflegern Fragen zu stellen. Die Themen bzw. die dazugehörigen Tiergruppen wechseln täglich und sind im Vorfeld an der Kasse zu erfragen.


Goldener Löwenaffe jetzt mit neuer Gefährtin, 05.10.05

Der Tierpark Chemnitz hat wieder ein Pärchen Goldener Löwenaffen. Nach dem Tod des alten Weibchens Anfang letzten Jahres lebte nur ein Männchen dieser seltenen und schönen südamerikanischen Affenart im Tierpark. Ganz allein war er aber dennoch nicht, denn er teilte sich ein Gehege mit den Zwergseidenaffen.

Nach dem Umbau des Hauses bemühte sich der Tierpark um ein neues Weibchen, welches er dann aus einem britischen Zoo erhielt. Nach einer mehrwöchigen Quarantänezeit sind nun beide Tiere im Krallenaffenhaus zu sehen. Sie bewohnen wieder ein gemeinsames Gehege mit den Zwergseidenaffen, mit denen sie sich gut verstehen. Auch untereinander harmonieren die beiden gut, und der Tierpark hofft nun auf Nachwuchs.

Löwenaffen können ein Gewicht von 700 g erreichen. Auf ihrem reichhaltigen Speisezettel stehen u.a. Insekten, Früchte, Baumsäfte, Blätter und kleine Wirbeltiere. In den letzten Jahren wurden die geringen freilebenden Restbestände erfolgreich durch ausgewilderte zoogeborene Tiere verstärkt.


Kinderfest im Tierpark, 28.09.2005

Am Sonntag, den 2. Oktober, gibt es im Tierpark Chemnitz wieder tierisch was zu feiern.

Bereits zum vierten Mal findet im Tierpark das Kinderfest statt - mit dabei zum ersten Mal der Chemnitzer Fußballclub. Doch bevor alle großen und kleinen Fans bei der Autogrammstunde um 15.00 Uhr ihren Stars leibhaftig gegenüberstehen, können sie in den Disziplinen Torwandschießen, Fußballkegeln und Dribbeln ihr eigenes Talent unter Beweis Stellen. Zu gewinnen gibt es tolle Preise vom CFC.

Natürlich gibt es auch wieder jede Menge Spiel- und Bastelangebote.

Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt, von Kraftwerk e.V. bis Schulsternwarte, sind ebenso vertreten wie die Proventus AG mit Trampolin und Delphinmaskottchen oder die Lichtensteiner Miniwelt.

In den letzten Jahren fanden jeweils über 3.000 Besucher zum Kinderfest den Weg in den herbstlichen Tierpark und so hoffen alle Mitwirkenden wieder auf gutes Wetter und zahlreiche Gäste.

Beginn ist 10.00 Uhr, der Tierpark hat an diesem Tag noch einmal bis 19.00 Uhr geöffnet.


Erfreuliche Besucherbilanz - bereits über 150.000 Gäste im Tierpark Chemnitz! 27.09.2005

Bereits über 150.000 Gäste (genau 152.135) kamen bis zum letzten Wochenende in den Tierpark Chemnitz. Damit ist die Zahl der Besucher bereits vor Ende des dritten Quartals höher als die des Jahres 2004 (151.580).

Eine erfreuliche Bilanz, die eindrucksvoll beweist, dass viele Chemnitzerinnen, Chemnitzer und ihre Gäste gern das schöne Areal an der Nevoigtstraße besuchen. Und es gibt ja auch immer wieder etwas Neues zu entdecken – so verspricht nicht zuletzt auch der Herbst interessante Beobachtungen beim Rundgang durch den Tierpark Chemnitz.


Capybarafamilie nun auf der Freianlage zu sehen, 22.09.2005

Am Mittwoch gab es die Gelegenheit, Familie Capybara bei ihrem ersten gemeinsamen Ausflug auf die Südamerikaanlage zu beobachten. Nach der Geburt des Jungtieres Anfang des Monats wurden die Tiere zuerst im Vorgehege mit Innenraum gehalten. Seit gestern nun steht den Capybaras wieder die gesamte Freianlage zu Verfügung. Die kleine Familie ist gelassen und lässt sich auch von den Nandus und den neugierigen Alpakas nicht aus der Ruhe bringen. Das Jungtier ist sehr agil und nutzt das weiträumige Gehege, um sich ordentlich auszutoben.


Patentag im Tierpark Chemnitz, 22.09.2005

Gestern veranstaltete der Förderverein des Tierparks Chemnitz ‚Arche Noah‘ e.V. einen besonderen Tag für alle Tierpaten. Sie konnten sich über Neuigkeiten aus dem Tierpark informieren, sich einem geführten Rundgang mit Kulissenblick anschließen, dem Tierparkdirektor Fragen stellen und natürlich ihren Schützlingen einen Besuch abstatten. Über 20 Tierpaten folgten dieser Einladung und erlebten interessante und schöne Stunden bei strahlendem Sonnenschein.

Wer Interesse an einer Tierpatenschaft hat, kann sich unter 0371-8102500 direkt an den Förderverein wenden.


Erster Zuchterfolg auf der Südamerika-Anlage – Nachwuchs bei den Minischweinen – Jungtiere im Vivarium, 15.09.2005

Der Tierpark Chemnitz hat wieder erfreulich viele Geburten zu vermelden: So gab es zum ersten Mal Nachwuchs auf der Südamerika-Anlage. Bei den Capybaras, die bereits im Tropenhaus mehrfach für Nachkommen gesorgt haben, ist nun erstmals ein Jungtier in ihrem neuen Sommerquartier zur Welt gekommen. Derzeit hält sich die Familie noch im abgesperrten Bereich nahe des Eingangs zum Vivarium auf, wo die Tiere auch die Möglichkeit haben, sich in den Stall zurück zu ziehen.

Auch die Minischweine haben wieder niedlichen Nachwuchs. Noch bevor es gelungen ist, auch für das letzte Jungtier des vorangegangenen Wurfes eine neue Bleibe zu finden, sind nun zehn Geschwister geboren. Jedoch vertragen sich die Ferkelchen sehr gut mit dem großen Bruder.

Das Vivarium präsentiert ebenfalls Zuchterfolge. So kann man in der Vitrine am Eingang nicht nur junge Axolotl, sondern auch eine selten nachgezogene Schwimmwühle bewundern.


Delphinchen sorgt am Sonntag, den 11. September, für Spaß und Spannung, 08.09.2005

Der nächste Höhepunkt im Tierpark Chemnitz findet schon am kommenden Sonntag, den 11. September 2005, statt. Dann nämlich kommt Delphinchen in den Tierpark und bietet tolle Aktionen mit Trampolinspringen, Torwandschießen und Bastelstraße. Delphinchen ist das neue Maskottchen der Deutschen Proventus AG.

Und weil der kleine Delfin meint, er sollte einen richtigen Namen bekommen, gibt es auch ein tolles Gewinnspiel. Hauptgewinn ist ein Wochenende für eine Familie ins Euro Disney Paris. Aber es gibt auch viele kleine Sachpreise zu gewinnen. – Also: Termin nicht verpassen.


Tolles Geburtstagsgeschenk für Löwin Kimba, 07.09.2005

Löwenfreunde aus Leipzig und Bitterfeld machten Kimba ein tolles Geschenk: Den ganzen Tag betreuten sie einen Souvenirstand am Löwengehege und verkauften dort löwige Andenken. Die Artikel, wie Plüsch- und Knautschtiere, waren von den Stadtwerken Chemnitz, der Bad Kösener Spielzeug Vertriebs GmbH und Privatleuten gesponsert. Der gesamte Erlös der Aktion, in Höhe von 375,- EUR, fließt in den geplanten Neubau der Löwenanlage. Auch Löwenkalender und Bildbände von Malik und Kimba konnten gekauft oder bestellt werden.

Das Foto zeigt die aktiven Löwenfreunde: v.l.n.r. Torsten Schöne, Annett Freier, Michael Ponier, dahinter der Tierparkdirektor, Hermann Will, der sich für die Aktion herzlich bedankt.

Auch Löwe Malik beglückwünschte seine Gefährtin Kimba mit einem Küsschen hinters Ohr


und wie soll man diesen Gesichtsausdruck anders deuten: mit einem Lächeln.


Löwin Kimba hat Geburtstag!

Am kommenden Mittwoch, dem 07.09., wird Angola-Löwin Kimba ein Jahr alt. Im Zoo Halle geboren, kam sie im Mai zusammen mit dem aus Leipzig stammenden Löwenjungen Malik in den Tierpark Chemnitz.

Im Gegensatz zu ihrem Gefährten, der von seiner Mutter verstoßen wurde und von Menschenhand aufgezogen werden musste, verbrachte sie ihre ersten Lebensmonate in einem kleinen Löwenrudel, bestehend aus zwei Geschwistern und den Elterntieren. So konnte sie mit Gleichaltrigen spielen und Kräfte messen und im Umgang mit den anderen Tieren die artgemäßen Verhaltensweisen ausbilden. Durch ihre Gesellschaft hat Malik nun auch die Chance, die durch die Handaufzucht fehlenden Löwenumgangsformen kennen zu lernen.

Inzwischen sind beide unzertrennlich und auch kräftig gewachsen.

Der Tierpark Chemnitz plant den Bau einer neuen naturnahen Löwenanlage. Dafür werden von seinem Förderverein ‚Arche Noah‘ Spendengelder gesammelt. Der Verein ist am Geburtstag mit einem Informations- und Verkaufstand neben dem jetzigen Löwengehege präsent. Dort können Löwen-Souvenirs erworben werden, welche von den Stadtwerken gesponsert wurden. Der Erlös kommt ausschließlich dem Bau der Löwenanlage zugute.

Wer außerdem ein Geburtstagsgeschenk machen möchte, kann dies unter dem Stichwort ‚Malik‘ auf das Konto 3533002569 bei der Sparkasse Chemnitz (BLZ 870 50000) tun oder die an dem Tag neben dem Gehege aufgestellte Spendenkasse füllen.


Erfolgreiches Katzenjahr in Tierpark Chemnitz und Wildgatter, 02.09.2005

2005 scheint ein richtiges Katzenjahr für den Tierpark zu sein!

Bei den Europäischen Wildkatzen im Wildgatter stellte sich auch dieses Jahr wieder Nachwuchs ein. Der mittlerweile acht Wochen alte Kater ist schon relativ häufig im Gehege zu sehen.

Auch das Geschwisterpärchen der seltenen Karpatenluchse, das inzwischen ein viertel Jahr alt ist, kann häufig beobachtet werden. Die beiden Jungtiere des Vorjahres konnten erfolgreich an andere Zoos vermittelt werden, die sich ebenfalls am Erhalt dieser Art beteiligen wollen.

Im Tierpark Chemnitz ist dieses Jahr erstmals die Zucht der Persischen Leoparden gelungen, deren drei Jungtiere mit inzwischen neun Wochen ihre Mutter gewaltig auf Trab halten.

Im Mai kamen die beiden jungen Angolalöwen Malik und Kimba nach Chemnitz, die sich seither zu Publikumslieblingen entwickelt haben.

Ende Juli erhielt der Tierpark einen Amurkater, der mit der bereits im Tierpark lebenden Katze in Zukunft für Nachwuchs sorgen soll.

Damit besteht die Hoffnung, die Reihe erfolgreicher Katzen-Nachzuchten noch auf weitere vom Aussterben bedrohte Arten auszudehnen.


Harald Leiter gibt ein Benefizkonzert für die Löwen – Einladung zum Konzert am Sonntag, dem 21.08.05

Malik und Kimba, die beiden Angola-Löwen, sind nun schon seit drei Monaten im Tierpark Chemnitz. Sie haben sich bestens eingelebt und verstehen sich prima. Die Pläne für eine neue Löwenanlage nehmen langsam Gestalt an und viele Besucher und Löwenfreunde aus Nah und Fern haben schon eine beachtliche Summe dafür gespendet.

Jetzt engagiert sich sogar der Chemnitzer Schlagersänger Harald Leiter für den Bau der Anlage. Er wird am kommenden Sonntag, dem 21.08., von 14:30 bis 16:00 Uhr im Tierpark ein Benefizkonzert geben. Mit dem Kauf einer Eintrittskarte für den Tierpark können Tierparkgäste das Konzert ohne Zusatzkosten besuchen. Wenn sich bei dieser Gelegenheit die Spendenbox kräftig füllt, wird dadurch der Bau der Löwenanlage ein Stück näher rücken.


Kleine Leoparden schon sehr agil, 18.08.2005

Die drei Leopardenjungtiere sind nun schon sechs Wochen alt. Sie sind sehr agil geworden und halten sich jetzt, vor allem bei gutem Wetter, auch gern im Außengehege auf. Dort können sie beim Herumtoben und Klettern, beim Kuscheln mit Mama oder bei einem Snack an der Milchbar beobachtet werden. Ihr liebstes Spielzeug ist übrigens momentan der Schwanz der Leopardin, die das Toben ihrer Kleinen mit viel Geduld erträgt.


Neuzugang bei den Amurkatzen, 27.07.2005

Im Tierpark Chemnitz können neben Tigern, Löwen und Leoparden auch einige bedrohte und selten in Zoos gezeigte Kleinkatzenarten bewundert werden. Dazu gehört auch die in Asien beheimatete Amurkatze, welche hier schon seit vielen Jahren gehalten wird.

Nachdem Anfang des Jahres der schon etwas betagte Kater verstorben war, lebte die aus einem englischen Zoo stammende Katze ohne Artgenossen. Seit letzter Woche hat sie nun wieder einen Partner, einen fünfjährigen Kater aus dem Zoo Lodz in Polen. Beide Tiere werden vorerst in nebeneinander liegenden Gehegen getrennt untergebracht sein. Der Neuzugang zeigt wenig Scheu und ist daher meist gut im Außengehege zu beobachten.


Nachwuchs bei den Stachelschweinen, 21.07.2005

Es gibt endlich wieder Nachwuchs bei den Weißschwanz-Stachelschweinen. Die beiden Jungtiere wurden am 14. Juli geboren. Da Stachelschweine eher nachtaktiv sind und sich gern in ihrer Höhle aufhalten, gehört ein wenig Glück dazu, einen Blick auf den Familienzuwachs zu erhaschen. Mit zunehmender Aktivität der Kleinen werden sich aber die Chancen verbessern.

Stachelschweine werden schon seit längerem im Tierpark Chemnitz gehalten und auch gezüchtet. In den letzten Jahren hatte es aber keinen Nachwuchs mehr gegeben. Die Mutter der Kleinen kam 2004 aus dem Zoo Magdeburg in den Tierpark, der Vater wurde hier geboren.

Ab Freitag wird die kleine Leopardenfamilie die Gelegenheit haben, eines der Außengehege aufzusuchen. Ob die Leopardenmama allerdings zusammen mit ihren Jungen dieses Angebot nutzt, kann nicht garantiert werden. Möglicherweise zieht sie es vor, die Kleinen vorerst noch im Innengehege im Verborgenen zu lassen.


Kurzführungen während der Sommerferien, 14.07.2005

Während der Sommerferien werden jeweils um 14:00 Uhr täglich wechselnde Kurzführungen zu bestimmten Tiergruppen angeboten. Ein Tierpfleger berichtet dabei Wissenswertes über seine Schützlinge und steht für Fragen zur Verfügung. Start ist am kommenden Samstag, dem 16.07., mit einer Kurzführung bei den Kamelen und ihren Nachbarn, Treff ist vor dem Kulan-Gehege. Die weiteren Treffpunkte werden an der Kasse bekannt gegeben.


Nachwuchs bei den Persischen Leoparden, 14.07.2005

Riesige Freude bei den Chemnitzer Tiergärtnern: zum ersten Mal gab es Nachwuchs bei den Persischen Leoparden! Drei Jungtiere, zwei Katzen und ein Kater, kamen am 01.07. auf die Welt. Die Mutter kümmert sich sehr gut um ihre Jungen, alle sind wohlauf.

Im Moment sind die Kleinen für die Tierparkbesucher noch nicht zu sehen, ihr Aktionsradius beschränkt sich derzeit auf den Stallbereich. Außerdem wird momentan noch das Außengehege *babysicher* gemacht.

Die Elterntiere kamen 1999 aus einem französischen und einem slowakischen Zoo nach Chemnitz. Da Leoparden Einzelgänger sind und die Kater meist zur Gefahr für den Nachwuchs werden, sollen beide während der Jungenaufzucht getrennt bleiben.

Derzeit leben nur ca. 110 Tiere dieser vom Aussterben bedrohten Leopardenunterart in Zoos. In Deutschland gibt es 10 Einrichtungen, die Persische Leoparden halten. Laut aktuellem Zuchtbuch, welches das Jahr 2003 umfasst, hatten davon nur zwei Leopardennachwuchs, und von diesen insgesamt drei Jungtieren überlebten nur zwei. Der Chemnitzer Zuchterfolg kann sich also wirklich sehen lassen.


Schon über 10.000,- Euro! Danke allen Löwenfreunden! 14.07.2005

Für den Neubau einer Löwenanlage für Malik und Kimba sind bereits über 10.000 EUR eingegangen. Ein herzliches Dankeschön von Förderverein, Tierpark Chemnitz und den beiden Löwen an die großzügigen Spender.

Der Förderverein kann für Spenden über 100,- EUR Spendenbescheinigungen ausstellen. Es sind bereits einige sehr großzügige Überweisungen eingegangen. Spender, die eine Bescheinigung wünschen, aber hre Adresse nicht auf dem Überweisungsträger angegeben hatten, werden gebeten die Adresse dem Förderverein bekannt zu geben:
Arche Noah e.V.
Nevoigtstraße 18
09117 Chemnitz
Tel./Fax: 0371 – 8 10 25 00
E-mail: info@tierarche.de

Für alle, die künftig noch für Malik und Kimba spenden wollen nochmals die Bankverbindung:
Stichwort: Malik
Konto 3533002569
Sparkasse Chemnitz (BLZ 870 50000)


Viele Jungtiere in Wildgatter und Tierpark, 08.07.2005

Die bisher vierköpfige Wisentherde im Wildgatter hat Zuwachs bekommen: ein Bullenkalb kam am 24. Juni zur Welt. Es ist wohlauf und schon sehr aktiv.

Einst durchstreiften diese imposanten Tiere, Verwandte des amerikanischen Bisons, zahlreich die Wälder Europas, wurden aber dann vor allem durch Jagd Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts ausgerottet. Aus damals etwa 50 in Menschenobhut lebenden Tieren konnte der heutige Bestand gezüchtet werden. Inzwischen gibt es dank Wiederansiedelungsprogrammen auch wieder freilebende Wisente.

Auch im Tierpark gibt es reichlich Nachwuchs. Bei den Tragopanen, farbenfrohen Fasanenverwandten aus Südostasien, gelang im Juni erstmals die erfolgreiche Nachzucht im Chemnitzer Tierpark. Zwei noch recht kleine aber sehr muntere Federbälle sind im Gehege zu entdecken.

Bei den Goldfasanen gibt es ebenfalls ein Jungtier.

Und im Streichelzoo können drei diese Woche geborene Kamerunschaf-Lämmer bewundert werden.

Dass wildlebende Tiere eine komfortable und sichere Umgebung durchaus zu schätzen wissen und daher gern zu Gast im Tierpark weilen, zeigt das jüngste Beispiel einer Stockente. Sie hat sich den Flamingoteich als ‚Erstgewässer‘ für ihre Küken ausgesucht. Gute Wahl: hier sind die Tiere ungestört und Futterquellen gibt es auch genügend.


Löwe Malik hat Geburtstag, 30.06.2005

Am kommenden Samstag wird Angola-Löwe Malik ein Jahr alt. Nach dem schweren Start ins Leben – seine Mutter hatte ihn in den ersten Lebenstagen verstoßen – ist aus dem tapsigen Baby ein stattlicher Junglöwe geworden. Liebevoll aufgezogen von seinen Pflegern und mit jungen Tigern als Spielgefährten verbrachte er die ersten zehn Monate seines Lebens im Zoo Leipzig. Da eine Zusammenführung mit seinen Eltern zu riskant war und er daher die Freianlage nur zeitweise nutzen konnte, wurde für ihn eine neue Bleibe gesucht. Die fand er im Tierpark Chemnitz, wo er nicht nur ein eigenes Gehege bekam, sondern – sehr wichtig für seine weitere ‚löwengerechte‘ Entwicklung – mit einer Artgenossin zusammen leben darf. Kimba ist zwei Monate jünger als Malik und stammt aus dem Zoo Halle.

Der Tierpark Chemnitz plant den Bau einer neuen naturnahen Löwenanlage. Dafür werden von seinem Förderverein ‚Arche Noah‘ Spendengelder gesammelt. Wer also ein Geburtstagsgeschenk machen möchte, kann dies unter dem Stichwort ‚Malik‘ auf das Konto 3533002569 bei der Sparkasse Chemnitz (BLZ 870 50000) tun.

Pünktlich zu Maliks Geburtstag haben übrigens die Alpakas ihre Sommergarderobe angelegt, allerdings nicht ganz freiwillig – sie wurden geschoren. Alpakas sind Haustiere, die vorwiegend auf Wollproduktion hin gezüchtet wurden. Sie wechseln nicht zwischen Winter- und Sommerfell. Ihre Haare wachsen stetig weiter, daher ist eine Schur unerlässlich.


Die Wasserschweine entdecken Südamerika, 28.06.2005

Nach einer Eingewöhnungszeit im Vorgehege war es gestern nun soweit: die Wasserschweine wurden auf die Südamerikaanlage hinaus gelassen, argwöhnisch beobachtet von ihren neuen Mitbewohnern Alpakas und Nandus. Ohne Scheu erkundeten sie das Gehege und suchten auch bald den Wassergraben auf. Hier auf der Freianlage können sie nun frische Luft und Sonne genießen, zudem haben sie viel Platz und jede Menge Abwechslung.


Wasserschweine zogen ins Sommerquartier, 23.06.2005

Pünktlich zum kalendarischen Sommeranfang am Dienstag konnte nun endlich das Pärchen Wasserschweine (auch Capybaras genannt) vom Tropenhaus auf die Südamerikaanlage umgesetzt werden! Bisher war es für die Tiere noch zu kalt gewesen. Doch nun steht der Sommerfrische nichts mehr im Wege. Momentan sind die beiden dabei, sich zu akklimatisieren und an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Sie sind vorerst im Absperrgehege zu sehen. Voraussichtlich ab nächster Woche können sie dann die gesamte Anlage samt Mitbewohner – Alpakas und Nandus - in Augenschein nehmen. Vor dem Winter werden sie dann ins Tropenhaus zurück ziehen.

Wasserschweine sind übrigens nicht mit den Schweinen verwandt, sondern die größten Nagetiere der Welt.

Im Tropenhaus hat es Nachwuchs bei den Fruchttauben gegeben (Foto: Fruchttaube mit Jungvogel). Damit glückte bei dieser Art erstmals die Nachzucht im Tierpark Chemnitz. Das Elternpaar stammt aus dem niederländischen Zoo Arnheim und lebt seit Ende 2003 in der Freiflughalle.


Luchs- und Mardernachwuchs im Wildgatter, 16.06.2005

Bei den Karpatenluchsen im Wildgatter hat sich wieder Nachwuchs eingestellt – zwei Jungtiere, geboren Anfang des Monats. Sie halten sich momentan die meiste Zeit des Tages gut versteckt und sind daher in dem weiträumigen und naturnahen Gehege bisher noch selten zu sehen.

Karpatenluchse sind eine stark bedrohte Unterart des Luchses, die nur in wenigen Zoos weltweit gehalten werden. Voriges Jahr glückte bei dem Luchspaar im Wildgatter erstmalig die Nachzucht. Diese beiden Jungtiere, zwei Kater, haben inzwischen die Familie verlassen. Einer von beiden reiste vorgestern in den Alpenzoo Innsbruck, der andere soll im Zoo von Liberec für Nachwuchs sorgen. Bis zu seiner Abreise kann er noch im Tierpark besucht werden, er bewohnt ein Gehege bei den Leoparden. Auch für die diesjährigen Jungtiere gibt es schon interessierte Zoos.

Anderer Nachwuchs im Wildgatter zeigt sich dagegen schon regelmäßig den Besuchern: die Jungtiere der Baummarder lassen sich beim Herumtollen durch das Gehege recht gut beobachten. Baummarder zählen zu den seltenen einheimischen Arten, sie sind scheu und im Gegensatz zu den bekannteren Steinmardern keine Kulturfolger.

Zudem können Jungtiere bei Mufflons, Wildschweinen und Rotwild bewundert werden.


6000 Besucher zum Tierparkfest und neue Paten für die Löwen, 14.06.2005

Vergangenes Wochenende hatte der Tierpark zum alljährlichen Tierparkfest eingeladen. Trotz mehrerer zeitgleich in Chemnitz und Umgebung stattfindender Veranstaltungen kamen etwa 6000 Besucher in das Areal an der Nevoigtstraße. Es gab Interessantes und Spannendes für Jung und Alt zu erleben, so eine Entdeckerreise zu verschiedenen Kontinenten, Bastelstraßen sowie Kurz- und Nachtführungen.

Die Stadtwerke Chemnitz übernahmen die Patenschaft für Malik und Kimba und überreichten am Samstagnachmittag dem Vorsitzenden des Tierparkfördervereins einen (symbolischen) Scheck über 5000 Euro. Für die beiden Löwen gab es zudem einen Schlafkorb und einiges Spielzeug. Der Korb – übrigens der größte verfügbare Hundekorb – wurde auch sogleich von Malik inspiziert, später schliefen beide Löwen darin.


Tierparkfest 2005 am 11. und 12. Juni!

Am 11. und 12. Juni von 10:00 bis 18:00 Uhr steigt das Tierparkfest für Jung und Alt. Auch dieses Jahr steht wieder viel Interessantes rund um Tiere und den Tierpark auf dem Programm. Junge Entdecker können auf Abenteuerreise zu verschiedenen Kontinenten (Australien, Nord- und Südamerika, Arktis) gehen und dort knifflige Aufgaben lösen, wie zum Beispiel ein ‚Eisschollen‘-Memory spielen oder sich schnell und wendig wie ein Krokodil bewegen. Die Reise wird von Dr. Löwenzahn begleitet.

An beiden Tagen wird es Kurzführungen zu bestimmten Tiergruppen (Zeiten und Treffpunkte werden an der Kasse bekannt gegeben) und am Samstag um 22:00 Uhr die beliebte Nachtführung durch den Tierpark geben.

Zudem kann man basteln, Dr. Löwenzahns Spielkiste besuchen, Karussell fahren, Bungee-Trampolin springen und vieles mehr.

Und natürlich die Löwen Malik und Kimba sowie etwa 1000 andere Tiere besuchen!


Nachwuchs im Tierpark Chemnitz, 02.06.2005

Bei den Steinböcken gab es den ersten Nachwuchs, ein kleines Böckchen. Auch bei den Steppenadlern können Jungtiere beobachtet werden: die vor kurzem geschlüpften Küken strecken nun schon oft den Kopf aus dem Nest. Diesmal hat das Elternpaar etwas mehr zu tun, denn nachdem in den vergangenen Jahren nur ein Ei erfolgreich bebrütet wurde, waren es dieses Mal zwei.


Zoos und Aquarien für Naturschutz: Der Weltverband der Zoos und Aquarien veröffentlicht eine neue Naturschutz-Strategie, 01.06.2005

Zoos and Aquarien in aller Welt haben eine neue Richtschnur für ihre Naturschutztätigkeit erhalten: Die vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) erarbeitete Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie. Die englische Originalfassung wurde anfangs Mai in Melbourne der Öffentlichkeit vorgestellt. Jetzt, nur einen Monat später, wurde – im Rahmen der 5. Internationalen Zoo-Marketing-Konferenz in Münster, die deutsche Fassung bekannt gemacht.

Naturschutz ist, neben Erholung, Bildung und Forschung, eine der vier Hauptaufgaben der Zoologischen Gärten und Aquarien in aller Welt. Seit Herausgabe der ersten Welt-Zoo-Naturschutzstrategie im Jahr 1993 hat das Naturschutzengagement der Zoos und Aquarien zunehmend an Bedeutung gewonnen, denn wir leben heute in einer Welt schnell fortschreitender Umweltzerstörung, und die biologische Vielfalt schwindet zusehends. Die letzten zehn Jahre waren von klimatischen Veränderungen, Übernutzung der natürlichen Ressourcen, negativen Auswirkungen von einwandernden Arten und einer weit reichenden Zerstörung natürlicher Lebensräume geprägt. Da sich auch die Schwerpunkte der Naturschutztätigkeit der Zoos und Aquarien verschoben haben – neben der Zucht bedrohter Arten in Menschenhand gibt es ein immer stärker werdendes Engagement zum Schutz frei lebender Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum – drängte es sich auf, eine neue Strategie zu erarbeiten, die der heutigen Situation Rechnung trägt.

Die neue Strategie stipuliert Naturschutz als durchgängiges Prinzip für alle Aktivitätsbereiche der Zoos und Aquarien: Die Besucher eines Zoos oder Aquariums sollen nicht nur Spaß haben und sich vom Alltagsstress erholen, sondern auch motiviert werden, Umweltanliegen ernst zu nehmen und sich für den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume einzusetzen. Die Zoopädagogik soll nicht nur biologische Kenntnisse über Tiere vermitteln, sondern vermehrt auf ihre Gefährdung hinweisen. Forschung soll möglichst darauf ausgerichtet werden, dass sie auch der Wiedereinbürgerung und Umsiedlung von Tieren sowie ihrem Schutz in freier Wildbahn dienen kann. Die von Zoos und Aquarien betriebenen gemeinsamen Zuchtprogramme für bedrohte Tierarten sollen mit Schutzbestrebungen für diese Tierarten in der freien Natur verbunden werden. Zoos und Aquarien sollen sich, in Partnerschaft mit anderen Organisationen, Regierungsstellen und der direkt betroffenen Bevölkerung, für den Schutz von Lebensräumen einsetzen. Durch eine nachhaltige Betriebsführung sollen sie ein gutes Beispiel für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen geben, und schließlich sollen Zoogelände naturnah gestaltet werden, so dass sie Schutz und Lebensraum für gefährdete einheimische Arten bieten.

Die neue Strategie richtet sich in erster Linie an die rund 1200 Mitglied-Institutionen der WAZA und der 22 ihr angeschlossenen regionalen oder nationalen Zooverbände, es wird aber erwartet, dass sie auch Einfluss auf verantwortungsvolle Einrichtungen haben wird, die nicht dem WAZA-Netzwerk angehören. Sie wurde bisher auf Englisch und Deutsch herausgegeben. Fassungen in verschiedenen anderen Sprachen, darunter Französisch, Japanisch, Spanisch, Russisch und Tschechisch, sind in Vorbereitung.

Informationen über WAZA

Der Weltverband der Zoos and Aquarien (WAZA) wurde 1946 in Rotterdam als Internationale Union der Zoodirektoren (IUDZG) gegründet. Einer der Gründerväter war der bekante Schweizer Tiergartenbiologe und Tierpsychologe Heini Hediger, der nacheinander Direktor der Tiergärten von Bern, Basel und Zürich war.

Der Verband bezweckt:

  • die Zusammenarbeit zwischen Zoos und Aquarien auf dem Gebiet der Arterhaltung und der Haltung und Zucht von Tieren in Menschenobhut zu fördern;
  • die Zusammenarbeit zwischen nationalen und regionalen Zooverbänden und ihren Mitgliedern zu fördern und zu koordinieren;
  • zur Vertretung der Zoologischen Gärten und Aquarien in anderen internationalen Organisationen oder Versammlungen beizutragen;
  • die Umwelterziehung, den Artenschutz und die Erforschung der Umwelt zu fördern.

Gegenwärtig sind 213 führende Zoos und Aquarien in 43 Ländern institutionelle Mitglieder von WAZA, darunter 37 Zoos im deutschsprachigen Raum. Ferner sind der WAZA 22 regionale oder nationale Zoo- und Aquarienverbände angeschlossen, die gegen 1000 weitere Einrichtungen repräsentieren, Schliesslich gehören noch zehn zooverwandte Organisationen, wie der Europäische Verband der Zoo- und Wildtierärzte, der Internationale Zoopädagogenverband oder das Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, dazu.

Bereits bei ihrer Gründung hatte die IUDZG die Verantwortung für das Internationale Zuchtbuch zur Erhaltung des Wisents wahrgenommen. Im Laufe der Jahre folgten Zuchtbücher für weitere bedrohte Arten, und bis heute ist deren Zahl auf 182 gestiegen.

Der Wandel von der IUDZG, einer relativ kleinen Vereinigung mit persönlicher Mitgliedschaft, zum heutigen Weltverband setzte um 1990 ein. Schritt für Schritt wurde der Charakter der Organisation geändert:

  • 1990 wurde der Name durch Hinzufügen von „WZO – World Zoo Organization“ ergänzt.
  • 1991 wurde die persönliche durch die institutionelle Mitgliedschaft ersetzt.
  • 1992 wurden die ersten 6 regionalen/nationalen Zoo- und Aquarienverbände als Mitglieder aufgenommen.
  • 1993 wurden ein Komitee zur Interregionalen Zusammenarbeit geschaffen und die erste Welt-Zoo-Naturschutzstrategien (WZCS) veröffentlich.
  • 1994 wurde in den USA ein interimistisches permanentes Sekretariat eingerichtet.
  • 1995 wurden unter dem Namen „Zoo Future 2005“ Empfehlungen zur Umsetzung der WZCS herausgegeben.
  • 1996 wurde der „Heini HedigerPreis“ eingerichtet, um Personen auszuzeichnen, die sich in besonderer Weise um die Tiergartenbiologie oder die Naturschutzziele des Verbandes verdient gemacht hatten.
  • 1997 wurde ein Förderpreis für interregionale Projekte zur Ausbildung von Zoopersonal geschaffen.
  • 1998 wurde der Name „IUDZG“ definitiv aufgegeben durch „WZO“ ersetzt.
  • 1999 wurde ein ethischer Verhaltenskodex angenommen und für die Mitglieder verbindlich erklärt.
  • 2000 wurden neue Statuten und ein neues Logo angenommen und der Name in „WAZA“ umgeändert. Zusammen mit dem europäischen Regionalverband wurde die erste Zoo Marketing Konferenz organisiert.
  • 2001 wurde eine Geschäftsstelle in Bern eingerichtet und ein erster vollamtlicher Direktor gewählt.
  • 2002 wurden Tierschutzrichtlinien angenommen, und der Verband nahm erstmals an einer Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens teil.
  • 2003 erhielten die ersten Freilandprojekte das WAZA-Label, und es wurde mit der Welt-Naturschutzorganisation IUCN eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit abgeschlossen.
  • 2004 wurde eine neue Naturschutzstrategie für die Zoos und Aquarien der Welt angenommen und der Verband nahm erstmals an einer Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention teil.
  • 2005 wurde die neue Naturschutzstrategie veröffentlicht.

Was Zoos und Aquarien für den Naturschutz tun

Der Beitrag der Zoos und Aquarien zum Naturschutz ist beachtlich, wird aber von der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen. So ist z. B. kaum bekannt, dass Zoos sich nicht nur in der Erhaltungszucht bedrohter Tierarten und der Umwelterziehung engagieren, sondern dass sie auch zunehmend im „in situ“-Naturschutz tätig sind. Allein die Mitgliedsinstitutionen des amerikanischen Zoo- und Aquariumverbandes (AZA) haben sich im Jahr 2000-2001 an mehr als 2’230 Naturschutzprojekten in 94 Ländern (davon 1’390 in-situ, 610 ex-situ- und 230 kombinierten) beteiligt. In naher Zukunft sollen derartige Informationen im Rahmen einer Datenbank des Weltverbandes der Zoos and Aquarien (WAZA) gesammelt und verfügbar gemacht werden.

Vor kurzem hat WAZA damit begonnen, an Naturschutzprojekte, die von Mitgliedinstitutionen durchgeführt oder unterstützt werden, auf Antrag das WAZA-Label zu vergeben. Diese Projekte werden von WAZA ideell, teilweise auch materiell unterstützt. Die folgenden Projekte haben das Label erhalten:

  • Vier Projekte zum Schutz des Waldrapps, die vom Verband Deutscher Zoodirektoren e.V., von deutschen, österreichischen und schweizerischen Zoos sowie vom Zoo Jerez (Spanien) unterstützt werden.
  • Zwei Projekte zur Wiedereinbürgerung des Urwildpferdes in der Mongolei (International Takhi Group, ein Konsortium, dem über 20 Zoos angehören) und in Kasachstan (Tierpark Hellabrunn und Zoo Almaty).
  • Zwei Naturschutzgebiete in Sambia (Zoo Köln und andere) bzw. Zimbabwe (Tierpark Hellabrunn).
  • Zwei Artenschutzkampagnen (Lisztäffchen und Papageien) des Zoos von Baranquilla, Kolumbien.
  • Vier Projekte zum Schutz bedrohter Affenarten in Vietnam, die vom Allwetterzoo Münster, dem Zoologischen Garten Köln, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) durchgeführt oder unterstützt werden.
  • Das Biodiversitätszentrum Angkor (Kambodscha) des Allwetterzoos Münster und der ZGAP.
  • Das Internationale Zentrum zum Schutz von Schildkröten im Allwetterzoo Münster, das auch von der ZGAP und der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde gefördert wird.
  • Das Projekt zum Schutz des Prinz-Alfred-Hirsches auf der Insel Negros(Philippinen), an dem sich unter anderem der Zoo Landau, der Zoo Mülhausen im Elsass und die ZGAP beteiligen.
  • Das Projekt zum Schutz des Hainan-Gibbons (China) der Zoologischen Gesellschaft Paris.
  • Ein von australischen Zoos gefördertes Programm zum Schutz von Baumkängurus in Papua-Neuguinea.
  • Ein Forschungsprojekt der International Takhi Group über asiatische Wildesel in der Gobi B (Mongolei).
  • Das Bosawas-Naturschutz-Zentrum (Nikaragua), das Galapagos-Tiergesundheits-Zentrum und das Pinguin-Schutz-Zentrum (Peru) des Zoos St. Louis (Nikaragua).
  • Das vom Zoo Leipzig und Zoo Zürich unterstützte Projekt der Wild Chimpanzee Foundation zum Schutz der Schimpansen im Tai-Nationalpark (Elfenbeinküste).
  • Das Programm zum Schutz bedrohter Primaten eines Konsortiums unter Führung des Zoos Heidelberg.
  • Der Beitrag des Tiergartens Schönbrunn zum Schutz des Elefanten in Sri Lanka.
  • Das Programm zur Wiedereinbürgerung des Bartgeiers im Alpenraum, das vom Natur- und Tierpark Goldau und rund 40 weiteren Zoos unterstützt wird.
  • Die Schutzprogramm des St. Louis Zoos für das Grévy-Zebra in Nordkenia, sowie für eine Käfer- und eine Salamanderart in den Vereinigten Staaten.
  • Die Programme der vom Marwell-Zoo unterstützten Organisation “Back to Africa“ zur Wiedereinbürgerung der Pferde- und Rappenantilope in Swaziland und in südafrikanischen Nationalparks.
  • Das vom Dallas-Aquarium unterstützte Manati-Schutz-Zentrum der Venezolanischen Zoostiftung.
  • Von zahlreichen Zoos unterstützte Schutzprogramme für Brillenpinguin und Klunkerkranich in Südafrika.
  • Die Lieferung von Wisenten durch die Tiergärten von Amsterdam, Bern, Bussolengo und Goldau zur Wiederansiedlung in Rumänien und der Slowakei.
  • Der Beitrag schweizerischer Tiergärten zur Wiederansiedlung des Weissstorchs in der Schweiz.

Detaillierte Angaben über die meisten der genannten Projekte finden sich auf www.waza.org.


Löwen-Union erfolgt, 31.05.2005

Heute Vormittag war es nun soweit: der Trennschieber zwischen den beiden Löwengehegen wurde geöffnet, und Löwin Kimba zögerte nicht lange, Maliks bisheriges Abteil zu betreten. Es verlief recht ruhig und auch wie erwartet: Malik hat bei seinen tapsig-freundlichen Annäherungen ein paar leichte Nasenstüber gefangen und die löwenumgangserfahrene Kimba hat rasch das Zepter übernommen. Es gab aber keine ernsthaften Rangeleien und beide Tiere harmonieren gut. Sie können nun zusammen beide Aussengehege nutzen und haben mehr Platz und viele Spielmöglichkeiten.


Chemnitzer Löwen haben sich eingelebt, 26.05.2005

Seit einer Woche gibt es nun wieder Löwen im Chemnitzer Tierpark! Malik aus Leipzig (Foto) und Kimba aus Halle haben sich inzwischen eingelebt. Malik hat sich schon gut mit seinem Außengehege und den neuen Nachbarn vertraut gemacht und ist täglich zu sehen. Kimba dagegen zeigt sich eher noch schüchtern und hält sich im Hintergrund.

Zur Zeit werden beide getrennt gehalten, der Zeitpunkt der Zusammenführung steht noch nicht fest.

Übrigens: eine gute Möglichkeit, die beiden Löwen zu begrüßen, ist das Tierparkfest, welches am 11. und 12. Juni stattfinden wird. Neben vielen Aktionen für Groß und Klein wird es am Samstag auch wieder die traditionelle Nachtführung und an beiden Tagen Kurzführungen zu verschiedenen Tiergruppen geben.


Krallenaffenhaus im Tierpark Chemnitz nun wieder mit allen vier Arten besetzt, 23.05.2005

Der Umbau des Krallenaffenhauses und die Einrichtung der erweiterten Gehege ist nun weitestgehend abgeschlossen. Heute zogen als letzte Art die Springtamarine zurück in die Anlage. So sind nun im Chemnitzer Tierpark wieder vier Krallenaffenarten zu beobachten.

Die Bewohner des Krallenaffenhauses gehören stark bedrohten Tierarten an, deren Erhaltungszuchten in Europäischen Zuchtprogrammen koordiniert werden. Der Tierpark Chemnitz konnte in der Vergangenheit schon durch viele Jungtiere zur Stabilisierung der Zoopopulationen beitragen.

Für die nächste Zeit ist ein Austausch mit anderen Zoos bei Springtamarinen und Lisztaffen geplant, um wieder neue Zuchtgruppen zusammenzustellen. Weiterhin ist der Zuzug eines Zuchtpaares Goldgelber Löwenäffchen vorgesehen.

Übrigens, der momentan zusammen mit den Zwergseidenaffen lebende Goldgelbe Löwenaffe hat neue Paten bekommen: der Leo-Club Clara Mosch aus Chemnitz hat zwei Benefizaktionen im Tierpark veranstaltet und mit dem Erlös die Patenschaft für das Tier übernommen.


Die Löwen kommen! 18.05.2005

Nun steht der Reisetermin fest: der fast einjährige Löwenjunge Malik zieht am Donnerstag, den 19.05.2005, im Tierpark Chemnitz ein. Hier findet er nicht nur ein neues Zuhause bzw. sogar ein ‚Eigenheim‘ (da die Zusammenführung mit seinen Eltern ein nicht kalkulierbares Risiko darstellte, konnte er die Freianlage im Leipziger Zoo nur im Wechsel mit diesen nutzen). Er bekommt auch endlich Gesellschaft: die acht Monate alte Angolalöwin Kimba aus dem Zoo Halle (Foto: J. Heuer, Zoo Halle).

Malik wird am Donnerstag, den 19.05.2005, um 10.00 Uhr an der Löwensavanne im Leipziger Zoo verabschiedet. Dann haben Sie die Möglichkeit, das Verladen der Kisten zu filmen und zu fotografieren. Im Anschluss stehen Ihnen die Zoodirektoren für Interviews zur Verfügung.

Zoodirektor Andreas Jakob aus Halle wird „seine“ Löwendame nach Leipzig begleiten. Gemeinsam mit Malik geht sie dann auf Reise gen Chemnitz. Tierparkdirektor Dr. Hermann Will und Tierpflegemeister Tobias Rietzsch aus Chemnitz holen ihre neuen Schützlinge dann in Leipzig persönlich ab.

Die Ankunft der beiden Löwen in Chemnitz wird am frühen Donnerstagnachmittag erwartet.

Beide werden dann vorerst zur Eingewöhnung und Beruhigung getrennt in den Innengehegen verbleiben. Am Freitag wird einer der beiden Löwen die Möglichkeit haben, das Außengehege zu erkunden.

Da sich beide Tiere noch nicht kennen und Malik zudem noch eine mit den Löwengewohnheiten nicht so vertraute Handaufzucht ist, bekommen beide genügend Zeit, sich erst mal am Gitter zu beschnuppern. Wenn sich beide eingelebt und aneinander gewöhnt haben, stehen ihnen dann zwei zusammenhängende Außengehege zur Verfügung, die mit verschiedenen Bodensubstraten, Kletter-, Spiel-, Versteck- und Liegemöglichkeiten ausgestattet sind.


Auf nach Chemnitz, Malik!
Prominenter Löwenjunge soll umziehen, 13.5.2005

Der Löwenjunge Malik (geb. am 02. Juli 2004 in Leipzig) zieht in Kürze um. Im Tierpark Chemnitz findet er nicht nur ein neues Zuhause, in dem er allein der Herr ist, sondern er bekommt auch endlich Gesellschaft. Mit einer jungen Angolalöwin aus Halle kann er bald spielen, schmusen und eben all das tun, was halbstarke Löwen mögen. Einfach wird das für Malik nicht. Immerhin wurde er in menschlicher Obhut mit der Flasche aufgezogen und so hatte er kaum die Gelegenheit, das Sozialverhalten seiner Artgenossen zu erleben und damit auch kennen zu lernen. Die Handaufzucht und der damit verbundene enge Kontakt zum Menschen werden sein ganzes Leben prägen, gibt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold zu bedenken. Doch das Leben im Rudel, und sei es noch so klein, ist ein wesentlicher Aspekt artgemäßer Haltung von Löwen.

Lange hat sich der Zoo Leipzig um eine Perspektive für Malik bemüht. In Leipzig kann er nicht dauerhaft bleiben. Die Löwensavanne ist nur für ein Rudel konzipiert. Für Malik hätte das bedeutet, dass er nur abwechselnd mit Matadi und Luena auf die Freianlage gedurft hätte. Eine Zusammenführung mit beiden wäre mit dem Risiko verbunden, dass es zu Auseinandersetzungen kommt, die tödlich ausgehen können. Zoos, die bereits Löwen haben, kamen als neues Zuhause für den jungen Kater nicht in Frage. Er hätte – besonders als von Menschenhand aufgezogener Löwe – keine Chance gehabt, sich in ein bereits bestehendes Rudel zu integrieren.

Einige Reisevorbereitungen für Malik wurden bereits getroffen. Dazu gehörte auch die Sterilisation in der Tierklinik des Zoo Leipzig. Da sich nicht ausschließen lässt, dass die Veränderungen an Maliks Augenlinsen genetisch bedingt sind, soll er keine Nachkommen zeugen.

Zur Abreise von Malik (voraussichtlich 19.05.05) aus dem Zoo Leipzig laden wir Sie zu einem gesonderten Pressetermin ein.

Foto: Torsten Schöne (wetere Bilder von Malik finden Sie unter www.torsten-schoene.de)


Familienzusammenführung bei den Somali-Wildeseln geglückt, 04.05.2005

Bei den Somali-Wildeseln im Tierpark hat es eine erfolgreiche Familienzusammenführung gegeben. Nach der Geburt eines Stutfohlens am 25.04. konnten sich Mutter und Kind zuerst einige Tage lang ungestört kennen lernen. Danach bekam die ältere Schwester Gelegenheit, den Familienzuwachs zu begrüßen. Gestern nun wurde der Hengst wieder zur Gruppe gelassen. Er zeigte wenig Interesse für den Nachwuchs, dafür um so mehr für die Mutterstute, die er hartnäckig verfolgte. Diese stellte sich stets schützend zwischen ihr Kind und den Hengst und teilte mit ihren Hinterhufen kräftig aus. Nach einiger Zeit des Jagens und Keilens waren die Fronten geklärt, der Hengst hält jetzt respektvoll Abstand, und es ist Ruhe eingekehrt.

So sind nun alle vier Somali-Wildesel gemeinsam auf der großen Freianlage zu sehen.

Der jüngste, ebenfalls letzte Woche zur Welt gekommene Nachwuchs bei den Przewalskipferden hat sich inzwischen als Hengst entpuppt. Er und seine etwas ältere Schwester entwickeln sich gut, und die Besucher können nun eine interessante siebenköpfige Herde dieser urtümlichen Pferde beobachten.


Riesenfreude im Tierpark Chemnitz: Nachwuchs bei den sehr seltenen Somali-Wildeseln und zweites Fohlen bei den Wildpferden, 28.04.2005

Wieder wurde im Tierpark Chemnitz ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung einer der am stärksten bedrohten Tierarten geleistet: Am Nachmittag des 25. April kam ein Fohlen bei den Somali-Wildeseln zur Welt. Es ist das zweite in Chemnitz geborene Jungtier dieser Art und das erste, das hier in Chemnitz gezeugt wurde.

Mutter Sabah kam 2002 aus Berlin hier her und gebar im August 2003 ihr erstes Fohlen, Matana. Auch das Neugeborene ist ein Stutfohlen und das erste gemeinsame Kind des Chemnitzer Hengstes Winter mit Sabah.

Ebenfalls ein Riesenerfolg für den Artenschutz ist die Geburt des zweiten Wildpferd- oder Przewalskifohlens in diesem Jahr. Nachdem bereits am 2. April ein weibliches Jungtier zur Welt kam, wurde in der Nacht zum 27. April ein zweites Fohlen geboren. Da es von seiner Mutter Ona vorbildlich beschützt wird, ist es am ersten Tag noch nicht gelungen, mit Sicherheit das Geschlecht festzustellen.

Während die Przewalskifohlen bereits von Anfang an für die Besucher gut sichtbar in der Herde mitlaufen, wird das Fohlen der Somali-Wildesel in den nächsten Tagen nur zeitweise zu sehen sein. Aufgrund des unterschiedlichen Sozialverhaltens der beiden Arten wird bei den Wildeseln die Stute mit ihrem Jungtier in der ersten Zeit vom Hengst getrennt gehalten.


Frühling pur im Tierpark Chemnitz, 22.04.2005

Wer Frühling pur erleben will, sollte jetzt den Tierpark Chemnitz besuchen. Neben vielen blühenden Pflanzen im Park blüht es jetzt auch kräftig im Tropenhaus, beispielsweise die Bananen.

Auch die Bewohner des Tierparks leben ihre Frühlingsgefühle aus, was auf reichlich Nachwuchs hoffen lässt. So konnten in den letzten Tagen und Wochen Paarungen bei den seltenen persischen Leoparden, den Fossas aus Madagaskar, den Alpakas, die erst vor kurzer Zeit in den Tierpark gekommen sind, und den Zwergflusspferden, deren männlicher Part Ortwin doch schon ein biblisches Alter hat, beobachtet werden.

Die gefiederten Bewohner des Tierparks sind auch sehr aktiv. Die Steppenadler brüten erfreulicherweise wieder und auch Swinhoe-, Elliot-, Feuerrücken- und Goldfasan haben Eier gelegt.

Lebhaft geht es bei dem bereits zahlreichen Nachwuchs im Tierpark zu. So sind dieses Jahr bereits zwei Esel geboren. Im Streichelgehege springen Zicklein und Lämmer umher und es sind zahlreiche kleine Kaninchen, Meerschweinchen und Hühnerküken zu bewundern. Die drei Känguru-Kinder sind immer öfter außerhalb des Beutels zu beobachten. Und das Wildpferdfohlen tollt munter mit dem Hengstfohlen des letzten Jahres umher.


Wieder Wildpferdfohlen geboren! 08.04.2005

Die Gruppe Przewalskipferde im Tierpark hat wieder Zuwachs bekommen. Nach dem Hengstfohlen, welches letztes Jahr im Juni zum Tierparkjubiläum geboren wurde, ist das nun der zweite Nachwuchs des aus dem Zoo Köln stammenden Hengstes Allegro.

Das weibliche Fohlen ist gesund und munter und hat noch etwas Mühe, seine langen staksigen Beine zu koordinieren. Es ist der dritte Sprössling seiner erfahrenen Mutter. Seine Halbschwester wurde im Rahmen eines Wiederansiedelungsprojektes 2003 in der Mongolei ausgewildert. Die Przewalskipferde wurden dort vor etwa 40 Jahren ausgerottet, doch durch eine erfolgreiche Erhaltungszucht in den Zoologischen Gärten konnte die Art wieder in ihre alte Heimat zurückkehren.

In das Krallenaffenhaus sind weitere Bewohner zurückgekehrt. Nachdem vor Ostern schon die Zwergseidenaffen und der Goldene Löwenaffe in das erweiterte und umgebaute Haus zurückgezogen waren, ist jetzt auch wieder eine Gruppe Lisztaffen zu sehen. Ihr neues Gehege bietet bessere Lebensbedingungen, und bei schönem Wetter sind die Tiere auch in der Außenanlage zu sehen. Komplett besetzt ist das Haus damit aber noch nicht, ein Teil der Gehege wird derzeit noch eingerichtet.


Kängurukinder lugen aus dem Beutel, 31.03.2005

Die fünfköpfige Gruppe Bennettkängurus des Tierparks hat Nachwuchs bekommen. Geboren wurden die drei Jungtiere allerdings schon vor Monaten, doch da waren sie noch winzig und wenig entwickelt. Nach der Geburt haben sie sich sofort in den Beuteln ihrer Mütter verkrochen und einen Stammplatz an der Milchbar gesichert.

Seit kurzem lugen sie nun aus den Beuteln heraus in die Frühlingssonne. Es wird nicht mehr lange dauern, und das älteste Kängurukind wird sich auf einen ersten Ausflug wagen, wobei der Beutel noch einige Zeit Zufluchtstätte für die Jungtiere bleibt.


Österlicher Besucheransturm im Tierpark Chemnitz, 29.03.2005

Am Karfreitag wurde im Tierpark Chemnitz eine neue Attraktion eröffnet: die Südamerikaanlage. Das wollten sich erfreulich viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer und ihre Gäste nicht entgehen lassen und pilgerten sehr zahlreich in das Tierparkareal an der Nevoigtstraße. Auch die inzwischen traditionellen Osterveranstaltungen am Ostersamstag und am Ostersonntag erfreuten sich großer Beliebtheit. Insgesamt kamen an den Ostertagen über 15.000 Besucher in Tierpark und Wildgatter!

Die südamerikanische Wohngemeinschaft funktioniert inzwischen gut, Nandus und Alpakas haben sich gut eingelebt und auch aneinander gewöhnt.

Der fünfjährige Alpakahengst hat sogar schon deutlich Frühlingsgefühle gezeigt und der älteren der beiden Stuten seine Aufwartung gemacht.

Im Streichelzoo gibt es wieder Nachwuchs zu bestaunen. Pünktlich zum Osterfest schlüpften viele Küken der Cochinhühner aus den Eiern. Und bei den Kamerunschafen kam am Sonntag ein männliches Osterlamm zur Welt.


Eröffnung der Südamerikaanlage, 22.03.2005

Besonderer Höhepunkt an den Ostertagen ist die Eröffnung der neuen Südamarika-Anlage des Tierparks am Karfreitag, dem 25. März, 11:00 Uhr. Tierparkdirektor Dr. Hermann Will lädt hiermit die Chemnitzerinnen und Chemnitzer und natürlich insbesondere auch die Vertreter der Medien herzlich zum Termin im Tierpark ein!
Erste Bewohner der Südamarika-Anlage im Tierpark Chemnitz werden drei Alpakas und drei Nandus sein. Und wenn es dann in einigen Wochen wirklich richtig warm geworden ist, werden die ansonsten im Tropenhaus lebenden Capybaras (Wasserschweine) die neue Anlage als Sommerquartier in Beschlag nehmen.

Finanziert wurde die Südamerika-Anlage durch Spendengelder, die auf das Konto des engagierten Tierparkförderverein Arche Noah e.V. eingezahlt worden waren sowie durch die tatkräftige Arbeit von ABM-Kräften.


Leo-Osteraktion im Tierpark Chemnitz, 15.03.2005

Gemeinsam mit dem Tierpark lädt der Chemnitzer Leo-Club *Clara Mosch* interessierte Besucherinnen und Besucher am Sonntag, den 20.03.2005 von 10:00 bis 17:00 Uhr sowie am Ostersamstag, den 26.03.2005 von 10:00 bis 18:00 Uhr zu einer Aktion ein.

Für einen guten Zweck werden die Leo’s auf dem Tierparkgelände an beiden Tagen Ostersträuße sowie Kinderbücher und Spielsachen vom *Coppenrath Verlag und die Spiegelburg* anbieten.

Vom Erlös soll der Tierpark Chemnitz mit einer Tierpatenschaft unterstützt werden.


Ostern 2005 in Tierpark und Wildgatter, 15.03.2005

Wer bringt in Australien eigentlich die Ostereier? Was isst man in Griechenland am Ostersonntag? Warum rollt man in den USA Ostereier über den Rasen des Weißen Hauses? Kann man Osterwasser trinken?

Wen schon immer Antworten auf diese Fragen interessierten, sollte sich zu Ostern 2005 unbedingt einen Besuch im Tierpark Chemnitz im schönen Areal an der Nevoigstraße 18 vornehmen. Hier gibt es am Ostersamstag, den 26. März, „Internationale Ostern“ von 10:00 bis 18:00 Uhr. Bei der Osterrallye kann man traditionelle Osterbräuche anderer Länder kennen lernen und beim Osterquiz sein Tierwissen über die Vogelwelt unter Beweis stellen.

Wer ganz großes Glück hat, bekommt ab 10.00 Uhr eine süße Überraschung vom Osterhasen persönlich überreicht. Doch auch wer leer ausgeht, muss nicht verhungern, denn für Gastronomie ist gesorgt.

An verschiedenen Bastelstraßen können Kreative (oder solche, die es werden möchten) ihre Geschicklichkeit erproben, und es gibt für Kinder auch wieder die Möglichkeit, sich ein phantasievolles Tiergesicht schminken zu lassen.

Der Leo-Club *Clara Mosch* möchte den Tierpark Chemnitz (wieder) unterstützen und bietet ebenfalls ab 10:00 Uhr u.a. Ostersträuße, Kinderbücher und Spielzeug an. Mit den Einnahmen soll eine Tierpatenschaft erworben werden.

Am Ostersonntag, dem 27. März, wird in das Wildgatter punkt 10:00 Uhr wieder zum traditionellen Ostereiersuchen eingeladen.

Im Tierpark gibt es zudem von Karfreitag bis Ostermontag täglich um 14:00 Uhr eine Kurzführung, bei der ein Tierpfleger Wissenswertes über seine Schützlinge berichtet und für Fragen zur Verfügung steht. Die jeweilige Tiergruppe und der Treffpunkt werden an der Kasse bekannt gegeben.


Blattschneiderameisen bei Lexi-TV jetzt auch im Internet, 10.03.2005

Die kleinsten Bewohner des Tierparks Chemnitz können jetzt auch im Internet bewundert werden: Lexi-TV (MDR) widmete kürzlich eine Sendung den Ameisen und filmte dabei die Kolonie Blattschneiderameisen im Chemnitzer Tropenhaus.

Da kann man die kleinen Tiere ganz groß erleben und erfährt Interessantes über ihre Lebensweise. Die Sendung und der im Tierpark gedrehte Beitrag (Voller Fleiß im Zoo) kann unter

http://www.lexi-tv.de/lexikon/thema.asp?InhaltID=2605 angesehen werden.


Rückkehr der Krallenaffen, 08.03.2005

Im Herbst zogen die Krallenaffen aus ihrem Haus in Interimsunterkünfte um, da ihr Gehege umgebaut, erweitert und renoviert wurde. Der für die Affen nutzbare Innenraum wurde großzügig erweitert und neue Außenanlagen geschaffen. Die Gehege sind mit einem dichten Netz aus Ästen und Seilen durchzogen, um so den Tieren eine ihrem natürlichen Lebensraum nachempfundene Umwelt zu schaffen. Krallenaffen bewohnen die unteren und mittleren Baumschichten im Regenwald Südamerikas und ernähren sich von Baumsäften, Insekten, Früchten, Blättern und kleinen Wirbeltieren.

Inzwischen sind die Baumassnahmen weitestgehend abgeschlossen und die ersten Bewohner sind zurückgekehrt. Die gemischte Gruppe aus Zwergseidenaffen und einem Goldenen Löwenaffen ist heute Morgen umgezogen. Das neue Gehege bietet vielfältige Erkundungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, so dass keine Langeweile aufkommen kann.

Das Haus ist ab heute (08.03.05) auch wieder für die Besucher geöffnet, es sind aber noch nicht alle Arten zu sehen. Die Gehege für die Lisztaffen werden derzeit noch eingerichtet, und auch die Springtamarine müssen sich mit dem Umzug noch gedulden.


Riesensalamander reist in den Norden, 01.03.2005

Das Vivarium des Tierparks Chemnitz ist auch über Sachsens Grenzen hinaus gut bekannt und viele Amphibienfreunde nehmen eine weite Anfahrt in Kauf, um es zu besuchen. Jetzt legte ein Bewohner des Vivariums seinerseits einen langen Weg zurück, um seine Tiergruppe den Menschen bekannter zu machen. Er reiste ins NATUREUM NIEDERELBE, in ein Museum der besonderen Art, welches an der Elbemündung gelegen ist und auf vielfältige Weise über Natur und besonders die Lebenswelt Küste informiert. Das Museum hat sich nun für eine Sonderausstellung zum Thema Amphibien in Chemnitz einen Riesensalamander, auch Schlammteufel genannt, ausgeliehen. Er hat dort beste Lebensbedingungen und wird im Herbst wieder nach Sachsen zurück kehren.

Diese Art ist in Nordamerika beheimatet und lebt ganzjährig als Einzelgänger in sauerstoffreichen kühlen Flüssen. Die Tiere ernähren von Fischen und anderen Wasserbewohnern. Sie können bis 70 cm lang und fast 30 Jahre alt werden.


Winterferien im Tierpark, 01.02.2005

Der momentan tief verschneite Tierpark Chemnitz ist besonders in den bevorstehenden Ferien ein lohnendes Ziel.

Zum einen sind trotz des winterlichen Wetters die meisten Tiere in ihren Außenanlagen zu sehen, in Tropenhaus und Vivarium kommt bei der Betrachtung exotischer Tiere Wärme und ein bisschen Urlaubsflair auf, und die ersten Jungtiere des Jahres (Zwergziegen, Kamerunschafe, Hausesel, Minischweine) tollen durch ihre Gehege.

Zum anderen gibt es natürlich auch wieder ein besonderes Ferienprogramm. So werden vom 05.02. bis 20.02. jeden Tag um 14:00 Uhr Kurzführungen angeboten, wobei die vorgestellten Tiergruppen täglich wechseln. Ein Tierpfleger berichtet dabei Wissenswertes über seine Schützlinge und steht für Fragen zur Verfügung. Am kommenden Samstag (05.02.) findet die Kurzführung im Tropenhaus und am Sonntag (06.02.) im Vivarium statt. Die weiteren Treffpunkte werden an der Kasse bekannt gegeben. Für die Führungen wird keine Extragebühr erhoben.

Am 07.02. sowie vom 09.-19.02. kann zwischen 10:00 und 16:00 Uhr in der Tierparkschule gebastelt werden. Die Kinder- und Jugendclubs Würfel und Don-Bosco-Haus, die KITA Glückskäfer, das Kreativzentrum Chemnitz und Kraftwerk e.V. wechseln sich dabei ab und bieten ein kreatives Allerlei vor allem zum Thema Tier an.


Jahresrückblick 2004, 24.01.2005

Das vergangene Jahr war ein besonderes für den Tierpark Chemnitz, denn er feierte am 1. Juni seinen 40. Geburtstag. Zudem beging sein Förderverein, die Zoologische Gesellschaft Arche Noah e.V., ihr zehnjähriges Bestehen. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk übereignete der Verein dem Tierpark einen neuen Zooübersichtsplan, welcher in Form einer großen Tafel die Besucher am Eingang begrüßt, und einen Besucherpavillon mit einer informativen Schautafel am Ententeich.

Anlässlich des Jubiläumsjahres wurde auch eine Festschrift herausgegeben, die Interessantes über die Geschichte des Tierparks und über seine Bewohner sowie den Jahresbericht 2003 enthält.

Ganz im Zeichen dieses Jubiläums stand auch das Tierparkfest, dessen Hauptattraktion wie schon in den vergangenen Jahren die Nachtführung war. An den Ostertagen sowie zum Herbstkinderfest wurden für Groß und Klein viele Aktionen und Attraktionen und in den Winter- und Sommerferien interessante Kurzführungen angeboten.

Der Förderverein veranstaltete Kindergeburtstage und Führungen und vergab zahlreiche Patenschaften über vierbeinige, geflügelte, beschuppte oder amphibische Tierpark- und Wildgatterbewohner.

Im Jahr 2004 wurde die Teichsanierung abgeschlossen. Der Umbau des Krallenaffenhauses und die Erweiterung der Raubtieranlagen wurden begonnen. Beide Projekte werden in Kürze beendet sein. Zudem startete der Bau der aus Spendengeldern finanzierten Südamerikaanlage, deren Eröffnung zu Ostern 2005 geplant ist. Hier werden zukünftig Alpakas, Nandus und sommers auch Capybaras zu bewundern sein.

Am 31.12.2004 lebten in Tierpark und Wildgatter etwa 1000 Individuen in ca. 200 Arten.

Im Laufe des Jahres wurden über 100 Säugetiere geboren. Besonders erfreut waren die Tierparkmitarbeiter über das am Tierparkgeburtstag auf die Welt gekommene Przewalskipferdfohlen. Die Zucht dieser einstmals ausgestorbenen und inzwischen in ihrer Heimat wieder erfolgreich angesiedelten Wildpferde hat im Tierpark Chemnitz eine lange Tradition, eine hier geborene Stute galoppiert sogar wieder durch die Mongolei. Auch mit den Nachzuchten bei Luchsen, Wildkatzen, Kulanen, Prinz-Alfreds-Hirschen, Mesopotamischen Damhirschen und Wisenten trug der Tierpark zur Erhaltung bedrohter Tierarten bei. Weitere Geburten waren bei Kängurus, Capybaras, Steinböcken, Schneeziegen, Rot-, Dam-, Muffel- und Schwarzwild sowie bei den Haustieren zu vermelden. Bei den gefiederten Tierparkbewohnern stellten sich Jungtiere u.a. bei Steinkäuzen, Steppenadlern und Sonnenrallen ein, und auch bei den Amphibien gab es zahlreichen Nachwuchs.

Manche Nachzuchttiere, z. B. zwei Kulane, zwei Prinz-Alfred-Hirsche und ein Mesopotamischer Damhirsch mussten, wie in der Natur auch, ihre Geburtsgruppen verlassen und wurden in andere Einrichtungen gebracht. Neuzugänge aus europäischen Zoos gab es u.a. bei Polarfüchsen, Kängurus, Stachelschweinen, Dromedaren, Enten und Papageien. Mit Brillenvögeln und Bergenten kamen auch neue Arten in den Bestand.

Besonders spektakulär war die Geschichte des jungen männlichen Nasenbären, der plötzlich im Vogtland gesichtet, gefangen und dem Tierpark zur Verfügung gestellt wurde. Leider blieb auch der Abschied von einigen langjährigen Tierparkbewohnern nicht aus. So verstarb das weibliche Löwenäffchen im respektablen Alter von 17 Jahren. Zwei hoch betagte Großkatzen, der chinesische Leopard Sintai und der Löwe Sultan, litten unter Erkrankungen der Knochen bzw. Gelenke und mussten von ihren Leiden erlöst werden. Für die ersten Neuzugänge des Jahres 2005 sorgten die Haustiere: fünf Ziegenlämmer und ein Eselfohlen wurden bisher im Januar geboren.


Silvesterschweinchen und erster Nachwuchs des Jahres 2005, 13.01.2005

Viel Schwein - viel Glück? Und wenn dann gerade am letzten Tag des Jahres 2004 viele kleine Schweine das Licht der Welt erblicken, kann man vielleicht auf ein gutes Jahr 2005 hoffen. Die Minischweine des Tierparks haben nämlich ausgerechnet Silvester Nachwuchs bekommen. Der vierte Wurf des aus dem Tierpark Aue stammenden Minischweinpärchens lässt sich von den kühlen Temperaturen nicht schrecken, denn Strohbett, Wärmestrahler und natürlich die Elterntiere sorgen für die nötige Geborgenheit.

Die ersten Jungtiere des neuen Jahres gab es auch bereits: Zwillinge bei den Afrikanischen Zwergziegen. Damit können nun im Streichelzoo auch im Winter viele Jungtiere besucht werden. Da Haustiere vom Menschen mit Nahrung und Unterkunft versorgt werden, können sie, im Gegensatz zu ihren wilden Verwandten, meist ganzjährig Jungtiere bekommen.

Hier schon mal ein Hinweis für Ihren Kalender: in den Winterferien bietet der Tierpark wieder die beliebten Kurzführungen an, bei denen jeden Tag um 14:00 Uhr ein Tierpfleger über eine spezielle Tiergruppe Auskunft gibt.


Tierpark nimmt an Reisemesse teil, 10.01.2005

Der Tierpark Chemnitz hat am 'Chemnitzer Reisemarkt 2005' teilgenommen. An einem Informationsstand konnten sich die Besucher mit Material über den Tierpark und seinen Förderverein versorgen und Fragen zu Tieren, Tierpatenschaften, Kindergeburtstagsveranstaltungen und vielem mehr stellen. Ausserdem gab es die Möglichkeit, Schafe, Meerschweinchen und Stabheuschrecken zu bestaunen.



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aktualisiert am: 08.04.2021