Meldungen aus dem Jahr 2009

18.12.2009 – Tierpark und Wildgatter: Jahresrückblick 2009

In diesem Jahr kamen in Tierpark und Wildgatter bisher rund 500 Tiere zur Welt. Der größte Teil der Jungtiere konnte diesmal bei den Amphibien verzeichnen werden, hier gab es über 300 Mal Nachwuchs. Vor allem die Axolotl, verschiedene Baumsteigerfroscharten, Maskenlaubfrösche, Pfeiffrösche, Rippen- und Krokodilmolche vermehrten sich gut.

Nachwuchs bei den Faultieren. Foto: Dr. Hermann WillBei Säugetieren und Vögeln erblickten jeweils ca. 100 Jungtiere das Licht der Welt. Besonders erfreut waren die Tiergärtner über den Nachwuchs bei den Zweifingerfaultieren im Tropenhaus, denn es war die erste Nachzucht bei dieser erst seit wenigen Jahren im Tierpark Chemnitz gehaltenen Art. Jungtiere wuchsen auch bei Nasenbären, Oman-Falbkatzen, Przewalskipferden, Mesopodamischen Damhirschen, Lisztaffen, Karpatenluchsen, Wisenten, diversem Schalenwild und vielen Haustieren auf. Erfolgreiche Bruten gab es u. a. bei Mandarin- und Kolbenente, Gold- und Elliotfasan, Dolchstich- und Zweifarbfruchttaube sowie den Sonnenrallen. Die Steppenadler zogen sogar drei Küken auf.

Rund 160 Nachzuchten verließen 2009 Tierpark und Wildgatter. Darunter auch zwei Somali-Wildesel, die die weite Reise nach Djibouti antraten, wo sie nun in einem riesigen Reservat unter naturnahen Bedingungen leben. Bei den seltenen Tieflandanoas gelang endlich die Abgabe zweier Bullen in die Zoos Marwell und Berlin, so dass nun wieder genug Platz vorhanden ist und die Zucht wieder aufgenommen werden kann. Zudem fanden z. B. ein Prinz-Alfred-Hirsch, drei Zweifarb-Fruchttauben, eine Blaustirnamazone, zwei Grünflügelaras und vier Steppenadler ein neues Zuhause. Mit der Abgabe der Türkistangaren und der Swinhoefasane in den Zoo Leipzig sowie des Regenwald-Nilwarans ins Klimahaus Bremerhaven werden diese Arten nicht mehr im Tierpark Chemnitz gehalten.

Es gab ca. 230 Verluste, der Großteil davon entfällt auf die Amphibien.

110 Tiere aus anderen zoologischen Einrichtungen reisten in diesem Jahr bisher in den Tierpark und das Wildgatter.

Eine neue Säugetierart, das Erdmännchen, kam mit der Eröffnung der neuen Anlage in den Bestand. Durch den Zugang eines Pärchens Mäusebussarde wird diese einheimische Art wieder im Tierpark gehalten. Im Vivarium gesellte sich der Brasilianische Baumsteiger zum reichhaltigen Artenspektrum.

Verstärkung erhielten u. a. Mesopotamische Damhirsche, Przewalskipferde, Weißschwanzstachelschweine, Schneeziegen, Wisente, Graupapageien und Weißwangengänse.

Das größte Bau-Projekt 2009 war die Erdmännchenanlage am Tropenhaus, die vom Förderverein Tierparkfreunde Chemnitz finanziert wurde. Zudem wurde ein Natur-Informationshaus im Wildgatter errichtet und der Kamelstall im Tierpark saniert.

Für 2010 stehen der Umbau der Kleinkatzenanlagen und die Sanierung des Vivariums auf dem Programm. Das neue Projekt des Fördervereins ist eine neue Anlage für die Chinesischen Riesensalamander.


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15.12.2009 – Sächsische Farbentauben im Tierpark Chemnitz eingezogen

Am Vormittag sind im Tierpark neue befiederte Bewohner eingetroffen - vier Paare Sächsische Farbentauben in den Rassen „Sächsische Pfaffentaube” und „Sächsische Schildtaube”.

Sie wurden dem Tierpark von den Chemnitzer Züchtern Peter Peters (Sonderverein „Sächsische Farbentauben von 1895”; www.saechsische-farbentauben.eu) und Günter Priemer (Sonderverein „Sächsische Flügel-, Schwalben- und Schildtauben”; www.taubenperlen-aus-sachsen.de) zur Verfügung gestellt und sind im neuen Taubenhaus am Streichelgehege zu bewundern.

Dem Einzug der Tauben wohnten neben Herrn Peters auch der Vorsitzende des Kreisverbandes Chemnitz des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter und des Rabensteiner Rassegeflügelzüchtervereines Herr Schubert, der Vereinsfreund Hofmann sowie der Vorsitzende des Fördervereines Tierparkfreunde Chemnitz, Herr Dr. Paarmann, bei.

Die Tiere verließen rasch ihre Transportbehältnisse und ergriffen von ihrer neuen Behausung, die aus einer Voliere und dem eigentlichen Taubenschlag mit großer Sichtscheibe besteht, Besitz.

Foto: Reinhard Höll Dr. Paarmann, Herr Peters, Dr. Will, Herr Hofmann, Herr Schubert v.l.n.r. Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll

Sächsische Farbentauben sind seit über 200 Jahren bekannt. Besonderes Merkmal aller Sächsischen Taubenrassen ist die Fußbefiederung, in der Fachsprache „Latschen” genannt.

Weltweit werden 13 sächsische Farbentaubenrassen gezüchtet.

Die Stadt Chemnitz hat seit jeher eine besondere Beziehung zu diesen Taubenrassen - waren es doch in der Vergangenheit hervorragende Züchterpersönlichkeiten aus Chemnitz und Umgebung, die sich große Verdienste um die Entwicklung dieser sächsischen Rassen erworben haben. Auch heute haben die Sächsischen Farbentauben in Chemnitz und Umland noch eine feste Heimstatt.


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14.12.2009 – Vier Sächsische Farbentauben ab morgen neu im Tierpark Chemnitz

Chemnitzer Züchter übergibt die Vögel morgen (15.12.), 10 Uhr vor Ort

Der neue Taubenschlag steht bereit. Foto: Reinhard HöllEine neue Haustierattraktion erhält der Tierpark Chemnitz am morgigen Dienstag (15.12.2009): Vier Sächsische Farbentauben der Rassen „Sächsische Pfaffentaube” und „Sächsische Schildtaube”. Übergeben werden die neuen Bewohner 10 Uhr im Tierpark durch den in Chemnitz ansässigen Züchter Peter Peters an Tierparkdirektor Dr. Hermann Will.

Die Vertreter der Medien, insbesondere Fotografen, sind herzlich zum Termin eingeladen!


Für die neuen Bewohner im Areal an der Nevoigtstraße 18 wurde ein neues Taubenhaus errichtet, das seinen Platz neben dem Streichelzoo erhalten hat und von dort aus auch gut eingesehen werden kann. Der Taubenschlag mit einer Grundfläche von ein mal zwei Metern und einer Höhe von gut einem Meter steht auf einem ca. einen Meter hohen Holzständer.


Gebaut wurde das Domizil für die Tauben von Heinz Neubert, Mitarbeiter im zum Tierpark Chemnitz gehörenden Wildgatter Rabenstein, mit Unterstützung durch Helfer des zweiten Arbeitsmarktes. Die Materialkosten für den Bau betragen ca. 500 Euro. Bau und Einrichtung des Taubenhauses hat der Züchter mit fachlichem Rat unterstützt.


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10.12.2009 – Verstärkung für die Prinz-Alfred-Hirsche

Foto: Dr. Hermann WillHeute Morgen hat der Tierpark einen neuen Bewohner erhalten – aus dem polnischen Zoo Poznan kam ein zweijähriger weiblicher Prinz-Alfred-Hirsch an. Das Tier erhielt zuerst die Möglichkeit, allein seinen neuen Stall kennenzulernen, dann wurde es zu den anderen beiden Tieren – einem Männchen und einem Weibchen – gelassen.

Der Neuzugang ist sehr ruhig und der erste Kontakt verlief friedlich. Prinz-Alfred-Hirsche sind auf den Philippinen beheimatet, wo ihre Art rapide schwindet. Nur in wenigen Zoos weltweit kann diese Tierart bewundert werden, das Zuchtbuch wird von einem deutschen Zoo geführt.

Im Tierpark Chemnitz werden diese Tiere seit 1999 gehalten.


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04.12.2009 – Krallenaffen wieder zurück im neu eingerichteten Krallenaffenhaus

Foto: Dr. Hermann WillIn den vergangenen Tagen wurden im Krallenaffenhaus das gesamte Bodensubstrat sowie sämtliche Kletterbäume und Seile erneuert. Dazu mussten die 16 Tiere in vier Arten - Lisztaffe, Goldgelber Löwenaffe, Zwergseidenaffe und Springtamarin - kurzfristig hinter die Kulissen ins Tropenhaus ziehen. Nach Fertigstellung aller Arbeiten konnten die Tiere heute Morgen zurück ins Krallenaffenhaus gesetzt werden. Da für das Umsetzen die Tiere ohnehin gefangen werden mussten, wurde die Gelegenheit gleich genutzt, bei den jüngsten Bewohnern des Hauses, den im Sommer geborenen Lisztaffenzwillingen, das Geschlecht zu bestimmen. Ergebnis: Es handelt sich um zwei Weibchen.

Alle vier Arten sind jetzt wieder für die Besucher zu sehen. Dabei lassen sich interessante Beobachtungen machen, sind die Tiere doch jetzt durch die neue Einrichtung damit beschäftigt, alles zu erkunden und mit ihrem Geruch zu versehen.

Die Gehege sind mit einem dichten Netz aus Ästen und Seilen durchzogen, um so den Tieren eine ihrem natürlichen Lebensraum nachempfundene Umwelt zu schaffen. Krallenaffen bewohnen die unteren und mittleren Baumschichten im Regenwald Südamerikas und ernähren sich von Baumsäften, Insekten, Früchten, Blättern und kleinen Wirbeltieren.


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27.11.2009 – Malik fast wieder der Alte

Foto: Anja DubeEine gute Nachricht zum Advent: Der Löwe Malik im Tierpark Chemnitz hat sich weiter gut von seiner Erkrankung erholt und auch schon wieder zugenommen. Seit der Untersuchung im Oktober, bei der er zudem Infusionen, entzündungshemmende und appetitanregende Medikamente verabreicht bekam, hat sich sein Zustand ständig verbessert.

Er frisst gut, ist agil und verhält sich normal. Seinen Nieren- und Blasentee sowie ein Mittel zur Harnansäuerung bekommt er weiterhin. Untersuchungen, die eine weitere Narkose notwendig machen würden, sind derzeit nicht geplant.


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20.11.2009 – Männliche Verstärkung für die Mesopotamischen Damhirsche

Foto: Anja DubeIm Tierpark Chemnitz gibt es einen weiteren Neuzugang: Aus der WILHELMA, dem Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart, wurde ein anderthalbjähriger männlicher Mesopotamischer Damhirsch nach Chemnitz in das Tierparkgelände an der Nevoigtstraße geholt. Er soll hier die seit dem Tod des alten Hirsches im Frühjahr dieses Jahres rein weibliche Herde ergänzen und zukünftig für Nachwuchs sorgen.


Das Tier hat die Reise in der vergangenen Woche gut überstanden und wurde nach einer Nacht im Stall am nächsten Tag in die Außenanlage gelassen, wo es auf drei erwachsene Hirschkühe und Jungtier traf. Es gab keine Probleme bei der Zusammenführung, der Junghirsch wurde gut aufgenommen.Bis er allerdings die Weibchen mit einem ordentlichen Geweih beeindrucken kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Vor dem Transport wurde sein Jugendgeweih abgesägt, damit er sich nicht verletzten konnte. Die männlichen Tiere bilden ihr Geweih im Sommer aus, nutzen es während der Brunftzeit im Spätsommer zum Imponieren und Kämpfen und werfen es im darauf folgenden Frühjahr ab.


In Chemnitz werden die seltenen im Südiran beheimateten Mesopotamischen Damhirsche seit Mitte der 1990er Jahre gehalten und gezüchtet. Im Gegensatz zum bekannteren Verwandten, dem Europäischen Damhirsch, der z. B. im Wildgatter Oberrabenstein zu sehen ist, hat der Mesopotamische Damhirsch ein weniger ausgeprägtes Schaufelgeweih.


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16.11.2009 – Faultiere überraschen mit Nachwuchs

Foto: Anke RummelSeit Ende 2005 werden im Tropenhaus des Tierparks Chemnitz Zweifinger-Faultiere gehalten. Zuerst lebte nur ein männliches Tier aus dem Zoo Dresden dort, welches dann Anfang 2008 weibliche Faultier-Gesellschaft aus dem Zoo Dortmund bekam.

Nun hat sich das erste Mal Nachwuchs eingestellt. Das Jungtier kam vor etwa 10 Tagen auf die Welt und war anfangs kaum zu sehen. Es hält sich auf dem Bauch der Mutter auf, die, ganz faultiergemäß, den größten Teil des Tages in der Kiste oder auf einem anderen Schlafplatz verbringt, so dass das Jungtier meist gut versteckt ist.

Inzwischen kann man aber hin und wieder einen Blick auf den dunkel gefärbten Nachwuchs erhaschen - zum Beispiel beim „Faultiertreff” im Tropenhaus, 14 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen.


Faultiere sind in den oberen Etagen der Tropenwälder Südamerikas zu Hause. Ihre Blätternahrung ist relativ energiearm, daher müssen sie sparsam mit ihrer Körperenergie umgehen. Sie bewegen sich sehr langsam und schlafen bis zu 20 Stunden am Tag. Das Haarkleid weist eine Besonderheit auf, denn der Scheitel verläuft auf der Bauchseite. So kann das Regenwasser bei den vorwiegend kopfüber im Geäst hängenden Tieren gut ablaufen.



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12.11.2009 – Jungtier bei den Wisenten

Foto: Tierpark ChemnitzDie vierköpfige Wisentherde im Wildgatter hat Zuwachs bekommen: Wie der Tierpark Chemnitz soeben informiert, kam ein Bullenkalb am 29. Oktober 2009 zur Welt. Es ist wohlauf und schon sehr aktiv. Das Jungtier ist der vierte Nachwuchs von Wisentkuh „Orsula”.

Neben Mutter und Kalb leben noch eine zweite erwachsene Kuh, der Bulle sowie ein männliches Jungtier vom Vorjahr in der Gruppe.


Einst durchstreiften diese imposanten Tiere, Verwandte des amerikanischen Bisons, zahlreich die Wälder Europas, wurden aber dann vor allem durch Jagd Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts ausgerottet. Aus damals etwa 50 in Menschenobhut lebenden Tieren konnte der heutige Bestand gezüchtet werden. Inzwischen gibt es dank Wiederansiedelungsprogrammen auch wieder freilebende Wisente, z. B. in Polen.


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06.11.2009 – Neuzugang bei den Przewalskipferden + Renovierung Kamelstall abgeschlossen

Foto: Anja DubeDie kleine Herde Przewalskipferde des Tierparks Chemnitz hat Verstärkung bekommen, denn gestern reiste die neunjährige Stute „Lunetta” aus dem Zoo Duisburg an. Die Integration in die Herde verlief bisher gut.

Nun ist der Bestand im Tierpark auf fünf Tiere angewachsen. Neben „Lunetta” leben noch zwei weitere erwachsene Stuten, der Hengst und ein weibliches Jungtier in Chemnitz.

Przewalskipferde, auch Urwildpferde genannt, sind Vorfahren unserer Hauspferde und waren seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in ihrer Heimat, den Steppen und Halbwüsten Zentralasiens, ausgerottet. Durch internationale Bemühungen sind mittlerweile wieder einige Tiere an das Freileben gewöhnt und erfolgreich wiederangesiedelt worden. Auch der Tierpark Chemnitz hat sich an einem dieser Projekte in der Mongolei beteiligt.


Foto: Reinhard HöllRechtzeitig vor dem Winter konnte die Erneuerung des Kamelstalles abgeschlossen werden. Die Wände des alten Stalles wurden ersetzt, ein neues Dach lässt mehr Licht hinein und durch neue Boxenaufteilung können die Trampeltiere und Dromedare besser gemanagt werden.


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16.10.2009 – Maliks Gesundheitszustand

Foto: Reinhard HöllVergangene Woche wurde eine zweite, sehr ausführliche Untersuchung des Löwen Malik vorgenommen. Dazu musste das Tier, wie schon bei der ersten Untersuchung, in Narkose gelegt werden. Es wurden verschiedenen Untersuchungen durchgeführt, Blut- und Harnproben genommen sowie Infusionen und andere Medikamente verabreicht. Neben der Tierarztpraxis Riedel war bei dieser Untersuchung auch Maliks „Kinderarzt” Professor Eulenberger, welcher inzwischen im Ruhestand ist und uns als externer Berater zur Seite stand, zugegen.

Ultraschalluntersuchung und Röntgenbilder waren ohne Befund. Die ursprüngliche Infektion konnte erfolgreich bekämpft werden. Die Blut- und Harnuntersuchung hat gezeigt, dass Stoffwechselendprodukte im Blut nachzuweisen sind und Maliks Nieren wahrscheinlich nicht hundertprozentig filtrieren.

Nach der Untersuchung verbesserte sich der Appetit des Löwen und er nimmt wieder mehr Nahrung auf. Sein Verhalten ist normal. Eine Prognose über den Krankheitsverlauf kann nicht abgegeben werden.


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08.10.2009 – Ferienaktionen: Kurzführungen im Tierpark und Schaufütterungen im Wildgatter

Während der Herbstferien (12. bis 24. Oktober 2009) besteht wieder die Möglichkeit, im Tierpark Chemnitz bei der täglich ab 14 Uhr stattfindenden Kurzführung Interessantes und Wissenswertes zu einer bestimmten Tiergruppe zu erfahren. Ein Tierpfleger berichtet über seine Schützlinge und beantwortet auch Fragen.

Start zu den Kurzführungen ist bereits am Samstag, 10. Oktober, bei den Huftieren, und am Sonntag, 11. Oktober, im Vivarium.

Foto: Anja DubeEinen Besuch im Tierpark sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn die kürzlich eröffnete Erdmännchenanlage mit Innengehege bietet mit ihren neugierigen und munteren Bewohnern eine neue Attraktion im Areal an der Nevoigtstraße und ist jetzt schon ein beliebter Anziehungspunkt für Jung und Alt.

Im Wildgatter werden wieder Schaufütterungen angeboten. Während der beiden kommenden Ferienwochen können montags, mittwochs und freitags Wölfe und Luchse sowie dienstags und donnerstags Wildschweine und Mufflons bei ihrer Mahlzeit beobachtet werden.

Beginn der Schaufütterungen ist jeweils 11 Uhr. Auch hierbei haben die Besucher vor Ort die Möglichkeit, dem Tierpfleger Fragen zu den Tieren zu stellen.


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30.09.2009 – Kinderfest am 03.10. von 10:00 bis 17:00 Uhr – Nachtführung am 02.10. um 20:00 Uhr – Geburt bei den Alpakas

Nun ist es wieder soweit: am 03. Oktober veranstaltet der Tierpark von 10:00 bis 17:00 Uhr sein traditionelles Kinderfest! Besonders für die kleinen Gäste wird es eine Vielzahl Aktivitäten geben, z. B. Spielstationen, viele Spiel- und Bastelmöglichkeiten, kreative Angebote sowie Kinderschminken. Auch der Förderverein wird mit einem Stand vertreten sein. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Am 02. Oktober, am Vorabend des Kinderfestes, findet um 20:00 Uhr im Tierpark eine Nachtführung statt. Die Kasse öffnet 19:30 Uhr (Erwachsene 4,00 €; ermäßigt 2,50 €).

Einen neuen Tierparkbewohner gibt es auch zu bewundern - am Dienstag kam ein Alpakahengst zur Welt. Es ist das vierte Kind von Mutter „Uschi”. Mutter und Kind sind wohlauf.

Foto: Anja Dube Foto: Anja Dube

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24.09.2009 – Runder Geburtstag: Zwergflusspferd Ortwin vollendet am Sonntag sein 40. Lebensjahr

Zwergflusspferdbulle Ortwin in seinem Pool. Foto: Dr. Hermann WillIm Tierpark Chemnitz dürfte es kaum ein Tier geben, welches älter ist als er: Zwergflusspferdbulle Ortwin vollendet am Sonntag, 27. September 2009, sein 40. Lebensjahr. Damit ist Ortwin laut Auskunft des im Zoo Basel geführten Internationalen Zuchtbuches für diese Art das viertälteste lebende Zwergflusspferd in Menschenobhut. Europaweit liegt Ortwin damit sogar auf Rang zwei.

Im Freiland werden Tiere selten so alt wie ihre Artgenossen in Menschenobhut. Meist machen ihnen Zahn- und Bewegungsprobleme, Parasiten und Krankheiten sowie auch der Verlust ihrer Stellung in der Gruppe zu schaffen.

Die stark bedrohten Zwergflusspferde sind in den Regenwäldern Westafrikas beheimatet.

Sie unterscheiden sich in Anatomie, Lebensweise und Sozialverhalten von ihren großen Vettern, den bekannteren Flusspferden: sie sind kleiner und leichter und verbringen mehr Zeit an Land, wo auch die Geburten stattfinden. Dennoch sind sie auf Wasser angewiesen, welches u. a. für die Haut wichtig ist. Zudem sind sie ungesellig und in der Nahrungswahl viel selektiver als ihre Verwandten.

Ortwin wurde 1969 im Zoo von Pretoria geboren und kam 1972 in den Leipziger Zoo, wo er bis 2002 lebte. Dann zog er, zusammen mit dem Weibchen Petty, nach Chemnitz ins neuerbaute Tropenhaus um. Leider erfüllten sich die Nachwuchshoffnungen der Tiergärtner nicht, und so wurde 2006 ein junger Bulle in den Tierpark geholt. Ortwin wechselte in den „Ruhestand”. Manchmal machen ihm die Gelenke zu schaffen und er kann auch nicht mehr jede Nahrung gut fressen, aber dank besonderer Fürsorge geht es ihm trotz seines hohen Alters gut. Er genießt seinen Pool und die letzten wärmenden Strahlen der Herbstsonne und lässt sich von den Aktivitäten am Gehege seiner neuen Nachbarn, den Erdmännchen, nicht stören.


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Großer Bahnhof im Tierpark Chemnitz für vier Erdmännchen und ihr Quartier mit „Aussichtshügel” und Besucherplattform

Oberbürgermeisterin eröffnet neu entstandene Anlage im Areal an der Nevoigtstraße - Tierparkförderverein und zahlreiche Spender finanzierten die besondere Oase - Einladung für Medienvertreter zum Termin vor Ort am 25. September, 11 Uhr

Erdmännchen wie dieses Tier im Foto gehören ab 25. September zu den ganz sicher viel bestaunten Neuzugängen im Tierpark Chemnitz. Foto: Dr. Hermann WillSie sind zweifellos die künftigen Stars des Chemnitzer Tierparks: die vier Erdmännchen, die am Freitag, 25. September ihr Domizil gleich hinter dem Tropenhaus beziehen. Ihre neu entstandene Anlage wird 11 Uhr offiziell durch den Vorstandsvorsitzenden des Tierparkfördervereins, Dr. Michael Paarmann, an die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig übergeben, die die Anlage offiziell eröffnet.

Die Vertreter der Medien sind hiermit herzlich eingeladen, beim Großen Bahnhof für die vier neuen Bewohner im Tierpark Chemnitz vor Ort dabei zu sein!

Die vier Neu-Chemnitzer, ein sechsjähriges Weibchen - Chefin der Gruppe - und drei Männchen zogen aus dem Zoo Osnabrück und dem Tierpark Wittenberg zu. Die Quarantänezeit überstanden die Tiere bislang sehr harmonisch. Kaum verwunderlich, dass sich die possierlichen Tierchen gut eingewöhnen, steht ihnen doch nach dem Umzug am 25. September eine 120 Quadratmeter messende Außenanlage vis á vis den Zwergflusspferden und im Innern des Tropenhauses das umgebaute Quartier der Schlankboas für einen artgerechten Aufenthalt zur Verfügung. Ganz sicher kann man sich nicht sein, dass die im Leipziger Zoo als Ausbrecherkönige bekannte Spezies sich auf dieses Quartier beschränkt. Doch hat die Baufirma mit einem Untergrabschutz aus Gittergeflecht Vorsorge getroffen. Eine spezielle Sandmischung zum Graben von Höhlen und Gängen bis in einen Meter Tiefe schafft ebenso Wohlfühl-Atmosphäre für die Tiere wie ein Aussichtshügel mit künstlicher Sonne für den „Wächter” der Gruppe.

Auch an die menschlichen Beobachter wurde gedacht, denn sie schützt eine überdachte Besucherplattform bei der Beobachtung der agilen Schleichkatzen. Deren Charme ist beinahe unwiderstehlich. Durch ihr unverwechselbares „Männchen-Machen”, das Stehen auf den Zehenspitzen, wirken sie größer als sie wirklich sind. Zwischen 700 und 1400 Gramm wiegen diese äußerst sozialen und lebhaften Tiere. Dass die kleinen Raubtiere tagaktiv, unbändig neugierig und zutraulich sind, macht sie sicher zum Besuchermagneten des Chemnitzer Tierparks.

Die Baukosten für die 60.000 Euro teure Erdmännchen-Oase übernahm übrigens vollständig der Förderverein des Chemnitzer Tierparks unterstützt von zahlreichen Spendern.


Die Erdmännchen-Anlage in Zahlen und Fakten:

     Außenanlage:

  • ca. 120 m² am Ausgang des Tropenhauses (gegenüber der Anlage der Zwergflusspferde)
  • Begrenzung mit Natursteinmauern und Glas, Rückseite mit Schwartenbretter-Zaun
  • Untergrabschutz aus Gittergeflecht
  • spezielle Sandmischung zum Graben von Höhlen und Gängen - Grabtiefe ist bis zu ein Meter möglich
  • „Aussichtshügel” für den „Wächter” mit künstlicher Sonne
  • großes Fenster aus dem Besuchergang des Tropenhauses in die Anlage
  • Überdachte Besucherplattform an der Außenanlage

     Innenanlage:

  • ca. 9 m²
  • ehemalige Anlage der Kuba-Schlankboas (die umgezogen sind ins Nachbargehege)
  • über zwei Laufgänge durch die Wand mit dem Außengehege verbunden

     Bauzeit:

Witterungsbedingt war Baubeginn im März 2009 - zum Ersten Spatenstich mit Bürgermeister Miko Runkel und Tierparkchef Dr. Hermann Will wurde am 25. März 2009 eingeladen.

     Geplante Baukosten:

60.000 Euro - die Finanzierung erfolgt vollständig durch den Verein Tierparkfreunde Chemnitz und wird unterstützt durch zahlreiche Spender und Sponsoren. Hauptsponsor ist dabei die Sparkasse Chemnitz - weitere Sponsoren sind: Theisen Baumaschinen GmbH, Hornbach Baumarkt AG, Gebr. Weidauer GmbH & Co KG, Scheibentechnik Mathias May.

     Planung, Bauüberwachung und Bauausführung:

Architekturbüro Humburg/Rita Humburg, Hochbauamt Chemnitz, Baugeschäft Granz GmbH, Richter & Schulze GmbH, Teilnehmer des Projektes JobPerspektive (Arbeitsgemeinschaft (ARGE) SGB II Chemnitz und Fortbildungszentrum Chemnitz gemeinnützige GmbH).

Eine Fotogalerie zum Bauablauf steht im Netz unter www.tierparkfreunde-chemnitz.de


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16.09.2009 – Wildgatter Oberrabenstein eröffnet das Natur-Info-Blockhaus

Foto: Reinhard HöllMit dem Blockhaus besteht nun im Wildgatter die Möglichkeit, den Besuchern umfangreiche Informationen über unsere heimische Natur zu vermitteln - und dies auch bei schlechtem Wetter. Dafür wurden zahlreiche Exponate durch das Museum für Naturkunde zur Verfügung gestellt.

Es wird aber auch als „Klassenzimmer” für Schulklassen dienen, die im Rahmen von Veranstaltungen in der Tierparkschule Unterrichtseinheiten im Wildgatter erhalten.

Auch freien Bildungsträgern und Naturschutzorganisationen steht das Angebot offen, künftig im Rahmen außerschulischer Lernprojekte die Blockhütte zu buchen.

Außerdem wird gleichzeitig der Naturlehrpfad im Wildgatter eröffnet. Die Schautafeln, bei denen man auf spielerische Weise mittels „Holzcomputer” den Lernerfolg kontrollieren kann, wurde dem Wildgatter vom Natur-Hof Chemnitz übergeben und bietet eine weitere Bereicherung des Angebotes im Wildgatter.

Die Eröffnung mit Bürgermeister Miko Runkel findet am 17. September 2009 um 11:00 Uhr im Eingangsbereich des Wildgatters Oberrabenstein Thomas-Müntzer-Höhe 12, 09117 Chemnitz statt.

Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll

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09.09.2009 – Nachwuchs im Wildgatter gedeiht prächtig

Meteorologisch hat der Herbst bereits begonnen. Doch noch locken schöne Spätsommertage ins Freie, und da ist auch das Wildgatter Oberrabenstein ein lohnendes Ziel: Auf 35 ha Waldgelände mit weitläufigen Gehegen können europäische Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Besonders interessant ist es natürlich, die Entwicklung der diesjährigen Jungtiere zu verfolgen. Der Luchsnachwuchs, zwei Weibchen, gedeiht gut und kann inzwischen auch schon beim Toben durchs Gehege beobachtet werden. Auch bei Schwarz-, Rot-, Dam- und Muffelwild hat es dieses Jahr wieder reichlich Nachwuchs gegeben.

Übrigens, Luchse stehen - neben elf europäischen weiteren Raubtierarten - auch im Mittelpunkt der aktuellen Artenschutzkampagne des Europäischen Verbandes der Zoos und Aquarien (EAZA), denn diesmal geht es nicht um den Schutz exotischer Arten in fernen Ländern, sondern um die Bedrohung und Erhaltung der Raubtierfauna vor der eigenen Haustür (EAZA Carnivore Campaign - www.carnivorecampaign.eu).

Jetzt im September beginnt übrigens auch die Brunftzeit der Rothirsche. Das Röhren der männlichen Tiere ist dabei weithin zu hören. Kommen Sie doch einfach mal wieder vorbei!


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03.09.2009 – Freude über Zuchterfolg bei den Oman-Falbkatzen

Foto: Dr. Hermann WillBei den Oman-Falbkatzen hat es Nachwuchs gegeben. Bereits am 04. August 2009 wurden zwei Jungtiere geboren. Bislang verbrachten sie ihre Zeit - gemeinsam mit der Mutterkatze - versteckt in der Wurfbox. Jetzt entwickelt sich langsam ihre Neugier und man sieht sie bereits gelegentlich an der Luke zum Außengehege. Von jetzt an werden die Zeiten, in denen sich die Katzenwelpen auch im Gehege zeigen, rapide zunehmen.

Bereits im Jahr 2000 kam ein Paar dieser sehr seltenen Tiere, deren Bestand in einem internationalen Zuchtbuch geführt wird, aus dem Tierpark Berlin nach Chemnitz. Auf Empfehlung des Zuchtbuchführers erhielt der Tierpark Chemnitz im Juni 2008 einen neuen Zuchtkater aus dem Zoo Pilsen, der nun seine Aufgabe, Nachwuchs zu zeugen, vorbildlich erfüllt. Kurz vor der Geburt wurde er jedoch von der Katze getrennt, da Kater oftmals zur Gefahr für Jungkatzen werden können.

Oman-Falbkatzen werden in sehr wenigen Zoos gehalten, weltweit leben dort nur etwa 60 dieser Tiere. Über die Freilandbestände existieren keine sicheren Angaben. Die Falbkatzen, von denen es mehrere Unterarten gibt, bewohnen die Busch- und Steppengebiete Afrikas und der Arabischen Halbinsel. Eine dieser Unterarten, die Libysche Falbkatze, gilt als Hauptstammform unserer Hauskatze.


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28.08.2009 – Zuwachs im Vivarium

Der Brasilianische Baumsteiger. Foto: Tobias RietzschIm Vivarium, dem in Europa einzigartigen Amphibienhaus des Tierparks Chemnitz, sind neue Tiere zu bestaunen.

Vor einigen Wochen zog eine bisher im Tierpark noch nicht gehaltenen Art ein - der Brasilianische Baumsteiger. Anscheinend fühlten sich die Frösche in Chemnitz gleich heimisch, denn sie begannen kurz nach der Ankunft bereits mit der Eiablage und inzwischen gibt es schon tierparkeigenen Nachwuchs. Nachdem die Tiere die Quarantäne hinter sich gebracht haben, sind einige nun im Eingangsbereich des Vivariums zu sehen.

Die Art ist in Brasilien und Peru zu Hause. Beide Elterntiere kümmern sich um den Nachwuchs, welcher im Quappenstadium räuberisch und kannibalistisch lebt und auch vor den eigenen Geschwistern nicht halt macht. Das Weibchen legt unbefruchtete Eier, von denen sich die Quappen ernähren. Auf dem Speiseplan der umgewandelten und erwachsenen Tiere stehen sehr kleine Insekten.

Erstmals gelang im Tierpark die Nachzucht des Orangefarbenen Krokodilmolches. Einige der Jungtiere sind ebenfalls im Eingangsbereich des Vivariums zu finden.


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19.08.2009 – Früherer Chemnitzer Tierparkdirektor verstorben

Der ehemalige Direktor des Chemnitzer Tierparks Dr. Claus C. Müller. Foto: Dr. A. GebauerDer langjährige, verdienstvolle Chemnitzer Tierparkdirektor Dr. Claus C. Müller ist am 13. August im Alter von 75 Jahren verstorben. Mit großem Engagement leitete Dr. Müller bis zu seiner Pensionierung im Juli 2000 die Geschicke des Tierparks Chemnitz.

Bevor er 1992 zum Leiter dieser Einrichtung berufen wurde, war der gebürtige Rabensteiner bereits weit in der Welt herumgekommen. Stationen führten ihn nach Kanada, hier studierte er Zoologie und in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo er acht Jahre als Tiergärtner tätig war. Auch in Australien wirkte Dr. Claus Müller als Zoodirektor und war ebenso in Westafrika tätig. Mit großer Beharrlichkeit hat Dr. Claus Müller die Attraktivität des Chemnitzer Tiergartens wesentlich verbessert. Unter seiner Regie konnten entscheidende Veränderungen realisiert werden, so zum Beispiel der Neubau des europaweit einzigartigen Vivariums. Dafür holte er die größte europäische Amphibiensammlung von Schleusingen nach Chemnitz.

Zahlreiche weitere Projekte konnten durch den rührigen Tierparkchef angeschoben werden, so der Umbau des früheren Elite-Diamant-Speisesaales in ein Tropenhaus sowie die Fasanerie- und Papageienanlage und ebenso das Bärengehege.

Unter Müllers Ägide wurde der Tierpark an der Nevoigtstraße um zahlreiche exotische, seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten reicher. Besucher können hier seither Prinz-Alfred-Hirsche, Fossas, Oman-Katzen und Somaliwildesel beobachten.

Ebenso findet seit dieser Zeit der Chemnitzer Tierpark international Beachtung bei der Erhaltung bedrohter Arten, wie beispielsweise der vom Aussterben bedrohten Przewalski-Pferde.

Sein Nachfolger im Amt, Dr. Hermann Will, würdigt die Lebensleistung seines Vorgängers und hebt dabei besonders hervor, dass sich Dr. Müller auch nach seinem Ausscheiden aus dem Dienst aktiv für die weitere Entwicklung des Tierparks engagierte. So war er Mitglied einer Arbeitsgruppe, die ein Entwicklungskonzept für den Tierpark erarbeitet hat.


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13.08.2009 – Ab heute täglich um 14:45 Uhr öffentliche Fütterung der Nasenbären

Foto: Dr. Hermann WillDer Tierpark Chemnitz erweitert sein Angebot für interessierte Besucher der Einrichtung durch eine weitere regelmäßige Fütterungsaktion: Ab sofort können die Besucher des Tierparks im Areal an der Nevoigtstraße täglich um 14:45 Uhr die Fütterung der Nasenbären sozusagen live miterleben! Damit erhält der Besuch des Tierparks einen weiteren Glanzpunkt.

Das bisherige Fütterungs-Programm, das selbstverständlich fortgesetzt wird:

  • Krallenaffenfütterung: täglich 14:00 Uhr
  • Stachelschweinfütterung: täglich 14:30 Uhr
  • Alpakaspaziergang: dienstags und donnerstags 14:30 Uhr
  • Faultiertreff: an Wochenenden und Feiertagen um 14:00 Uhr

Bilder von der ersten öffentlichen Fütterung der Nasenbären

Foto: Dr. Hermann Will Foto: Dr. Hermann Will Foto: Dr. Hermann Will

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06.08.2009 – Neuzugang bei den Greifvögeln

Im Tierpark Chemnitz wird seit einigen Tagen wieder ein Zuchtpaar Mäusebussarde gehalten. Der Mäusebussard ist ein einheimischer Greifvogel, der in kleinen Wäldern und offenen Landschaften lebt und sich vorwiegend von kleinen Wirbeltieren ernährt. Er ist ein Teilzieher, d. h. nur ein Teil der Population wandert in die Überwinterungsgebiete (z. B. Nordafrika und Naher Osten), ein Teil bleibt in den Brutgebieten oder zieht nur geringfügig auf der Suche nach Nahrung umher. Typisch ist der langgezogene miauende Ruf

Nutzen Sie auch die vorerst letzten Möglichkeiten, an den Ferien-Kurzführungen teilzunehmen. Am Freitag findet diese bei den Huftieren, am Samstag im Streichelzoo und am Sonntag im Tropenhaus statt (jeweils 14:00 Uhr). Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich den jüngsten Tierparkbewohner begrüßen – am Donnerstag gab es wieder Nachwuchs bei den Kamerunschafen.

Foto: Tobias Rietzsch Foto: Tobias Rietzsch

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23.07.2009 – Nachwuchs bei den Karpatenluchsen im Wildgatter

Nachwuchs bei den Luchsen im Wildgatter. Foto: Dr. Hermann WillAuch dieses Jahr hat das Zuchtpaar Karpatenluchse im Wildgatter wieder für Nachwuchs gesorgt. Ende Mai kamen zwei weibliche Jungtiere zur Welt. Inzwischen sind sie acht Wochen alt und können von den Besuchern mit etwas Glück und Geduld im naturnahen Gehege entdeckt werden.

Der Tierpark Chemnitz züchtet seit Jahren erfolgreich Karpatenluchse und nimmt auch am Europäischen Zuchtbuch für Luchse teil. Der Koordinator des Zuchtbuches zeigte sich über den doppelten weiblichen Nachwuchs hocherfreut, leistet der Tierpark doch damit einen wichtigen Beitrag zum Management dieser bedrohten Katzenart. Nachzuchten aus Chemnitz leben inzwischen in Zoos in Deutschland, Großbritannien, Österreich, der Schweiz, Tschechien und Ungarn.

Luchse stehen - neben elf weiteren europäischen Raubtierarten - auch im Mittelpunkt der aktuellen Artenschutzkampagne des Europäischen Verbandes der Zoos und Aquarien (EAZA), denn diesmal geht es nicht um den Schutz exotischer Arten in fernen Ländern, sondern um die Bedrohung und Erhaltung der Raubtierfauna vor der eigenen Haustür (EAZA Carnivore Campaign - www.carnivorecampaign.eu).


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16.07.2009 – Jungtiere bei den Lisztaffen

Nachwuchs im Krallenaffenhaus. Foto: Dr. Hermann WillNachwuchs im Krallenaffenhaus – bei den Lisztaffen kamen am 09. Juli Zwillinge zur Welt.

Sie halten sich momentan vorwiegend auf dem Rücken der Mutter auf, wo sie sich im Fell festklammern. Zunehmend werden aber auch der Vater und später die Geschwister mithelfen die Jungtiere umherzutragen.

Die Mitarbeit der Familie bei der Jungenaufzucht ist eine Besonderheit der in Südamerika beheimateten Gruppe der Krallenaffen. Dadurch erhöhen sich die Überlebenschancen der Kleinen, und die Geschwister sammeln Erfahrungen in der Jungenaufzucht. Zwillinge sind hier übrigens die Regel. Der Lisztaffenbestand im Tierpark Chemnitz ist nun auf acht Tiere angewachsen, denn neben den Neugeborenen leben noch vier ältere Jungtiere, zwei männliche und zwei weibliche, in der Familiengruppe. Sie hält sich momentan überwiegend im Außengehege auf.


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03.07.2009 – Schaubienenstand mit fleißigen Bienen im Tierpark

Bienen im Chemnitzer Tierpark. Foto: Dr. Hermann WillSeit kurzem summt und brummt es im Tierpark Chemnitz, denn ein Bienenvolk hat Einzug gehalten! Der Immenhof Euba hat im Tierpark einen Schaubienenstand aufgebaut. Hier kann man den Arbeitsbienen bei ihren verschiedenen Tätigkeiten zusehen, mit etwas Glück die Königin entdecken oder zu gegebener Zeit auch den Ausflug der Drohnen beobachten.

Sehr interessant sind auch die berühmten Schwänzeltänze der Bienen, mit denen „Kundschafter” den anderen Bienen mitteilen, in welcher Himmelsrichtung und Entfernung welche Futterquellen zu finden sind.

Der Bienenstand befindet sich in der Nähe der Tierparkschule hinter der Fasanerie.

Die Honigbiene ist die einzige staatenbildende Bienenart in Europa. Sie ist ein sehr bedeutender Blütenbestäuber und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Ernährung von Mensch und Tier.


Übrigens wird am kommenden Sonntag der Tag der deutschen Imkerei begangen. Aus diesem Anlass lädt der Immenhof von 10:00 bis 17:00 Uhr nach Euba ein.


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24.06.2009 – Nachwuchs bei den Przewalskipferden
Junge Nasenbären sehr mobil

Nachwuchs gab es jetzt bei den Przewalskipferden im Tierpark Chemnitz. Das weibliche Fohlen ist gesund und munter und wird von seiner erfahrenen Mutter sehr gut betreut. Damit wird die traditionsreiche Zucht dieser bedrohten Tierart fortgesetzt. Eine der Halbschwestern des Neugeborenen wurde im Rahmen eines Wiederansiedelungsprojektes 2003 in der Mongolei ausgewildert. Die Przewalskipferde wurden dort vor etwa 50 Jahren ausgerottet, doch durch eine erfolgreiche Erhaltungszucht in den Zoologischen Gärten konnte die Art wieder in ihre alte Heimat zurückkehren.

Foto: Anja Dube Foto: Anja Dube

Auch die anderen Jungtiere im Tierpark Chemnitz gedeihen gut. Alpakafohlen, Damhirschkalb und Steppenadlerküken sind gut zu sehen und schon sehr agil. Ein besonderer Höhepunkt ist die Sechserbande junger Nasenbären. Einen großen Teil des Tages verbringen sie zusammen mit den erwachsenen Tieren auf der naturnahen Außenanlage, klettern auf Bäume, durchwühlen den Boden und erkunden jeden Winkel.


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17.06.2009 – Nachwuchs im Tierpark bei Alpakas und Minischweinen

Vor ein paar Tagen kam bei den Alpakas im Tierpark Chemnitz ein männliches Fohlen zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf und zusammen mit den anderen Tieren der Herde, einem erwachsenen Hengst, einer erwachsenen Stute und zwei Jungtieren vom vorigen Jahr, auf der Südamerikaanlage zu beobachten.

Foto: Anja Dube Foto: Anja Dube

Es ist das vierte Fohlen der Stute „Manja” und der siebente Alpakanachwuchs im Tierpark. Alpakas sind südamerikanische Hauskamele, die schon vor mehreren Jahrtausenden in den Anden zur Gewinnung von Wolle gezüchtet worden sind. Die Tragzeit beträgt ca. elf Monate, es kommt für gewöhnlich nur ein Jungtier zur Welt.

Auch bei den Nachbarn der Alpakas, den Minischweinen im Streichelzoo, hat es vor kurzem Nachwuchs gegeben. Acht Ferkel wuseln durch die Box. Sieben davon sind die ersten Nachkommen des neuen aus dem Tiergarten Aue im Januar nach Chemnitz gekommenen Minischweinebers, zudem leben noch ein älteres Jungtier und zwei Muttersauen in der Gruppe.


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08.06.2009 – Alpakaschur steht ins Haus

Die Alpakas vor dem Friseurtermin. Foto: Anja DubeEs ist wieder so weit: Am Mittwoch, dem 10.06.2009, erhalten die fünf Alpakas im Tierpark Chemnitz ihren jährlichen Haarschnitt.

Wie in den vergangenen Jahren werden die Haare auf eine für Sommertemperaturen angenehme Länge gekürzt. Das aus Zoomitarbeitern bestehende Friseurteam beginnt 10.00 Uhr im Gehege der Alpakas mit der Arbeit und wird voraussichtlich bis in die Nachmittagsstunden damit beschäftigt sein.

Die südamerikanischen Alpakas sind Haustiere aus der Andenregion, die vorwiegend auf Wollproduktion hin gezüchtet wurden. Sie wechseln nicht zwischen Winter- und Sommerfell. Ihre Haare wachsen stetig weiter, daher ist eine Schur unerlässlich.


Bilder vom „Friseurtermin”

Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll

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05.06.2009 – Dritte „Dreamnight at the zoo” im Tierpark

Inzwischen ist es schon eine Tradition geworden, dass sich der Tierpark Chemnitz an der weltweit durchgeführten „Dreamnight at the zoo” beteiligt. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung für chronisch kranke und behinderte Kinder, die an einem Abend im Jahr zusammen mit ihren Familien oder Betreuern glückliche Stunden im Tierpark verleben können.

Foto: Reinhard HöllDie Kinder, welche am Tierparkeingang von der Parkbahnmaus „Klaus” begrüßt wurden, waren dabei die Hauptpersonen des Abends. Für sie hatten die Mitarbeiter des Tierparks zusammen mit vielen freiwilligen Helfern und über 40 Sponsoren eine Vielfalt von Attraktionen auf die Beine gestellt. Insgesamt folgten rund 730 Gäste der Einladung und kamen am 05.06.2009 in den Tierpark Chemnitz. Damit hat sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Viele Aktionen drehten sich um die Tierparkbewohner: die Alpakas und das Wasserschwein „Wilma” konnten auf Spaziergängen begleitet werden, der Streichelzoo machte seinem Namen alle Ehre, im Tropenhaus und Vivarium wurden Führungen angeboren und an vielen Gehegen standen Tierpfleger für Informationen und Fragen zur Verfügung. Über den ganzen Tierpark verteilt gab es viele Aktionen und Darbietungen. Eine Tanzgruppe, zwei Funkengarden, ein Kinderchor, eine Schalmeiengruppe, ein Freilichttheater und mittelalterliche Spielleute zeigten ihr Können. Spielgeräte, Bastel- und Malmöglichkeiten, Kinderschminken und eine Holzkuh, an der man sich als Melker versuchen konnte, luden zu Aktionen ein. Bei einem Fototermin mit Reptilien konnte ein Erinnerungsbild mit nach Hause genommen werden. Zudem konnte mit dem Kremser eine Runde gedreht werden. Ein Löschzug der Feuerwehr war auch dieses Jahr wieder Anziehungspunkt für Klein und Groß, und ein Clown erfreute die Kinderherzen.

Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll

Ein ganz herzlicher Dank gilt den Unternehmen, Einrichtungen und Privatleuten, die diese Veranstaltung finanziell, personell oder mit Sachleistungen unterstützt und damit überhaupt erst ermöglicht haben.

Foto: Reinhard HöllEine „Dreamnight at the zoo” wurde zum ersten Mal 1996 vom Zoo Rotterdam durchgeführt. Nach und nach schlossen sich der Idee immer mehr Zoos an, so dass inzwischen weltweit fast 200 zoologische Einrichtungen einen solchen Abend veranstalten, der auf der Nordhalbkugel immer am ersten Freitag im Juni stattfindet. Jeder Zoo stellt sein eigenes spezielles Programm zusammen und alle Mitarbeiter helfen ehrenamtlich mit. Die Einladungen werden an Institutionen und Familien verschickt, die gesamte Veranstaltung ist für die Kinder und ihre Begleiter kostenfrei. Weitere Informationen zum Projekt „Dreamnight at the zoo” können unter www.dreamnightatthezoo.nl nachgelesen werden.


Wir danken ...

  • alexxanders Boardinghaus
  • Allianzversicherung Generalvertretung Frau Neubert
  • Aquafitnessteam des Sportamtes
  • ARAL-Tankstelle an der Neefestraße
  • Augustuburger Carnevalsclub
  • Autobus Sachsen GmbH
  • Autohaus Fugel
  • Bäckerei Göpfert (Filiale Am Rathaus 4)
  • Bäckerei Kempt (Limbacher Straße)
  • Bäckerei Leistner (Limbacher Straße)
  • Bäckerei Meyer, Wolfgang (Zietenstraße)
  • Bäckerei Müller (Hohenstein-Ernstthal)
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  • Edeka-Kaufhalle Rübsam
  • Familie Litwinenko
  • Förderverein „Tierparkfreunde Chemnitz e. V.”
  • Fortis–Akademie Fachrichtung Kosmetik
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  • UHU GmbH & Co. KG
  • Vermögensberatung Margit Schneider
Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll

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02.06.2009 – Zahlreicher Nachwuchs im Vivarium

Axolotl im Chemnitzer Vivarium. Foto: Dr. Hermann WillNeben Nachwuchs bei Säugetieren und Vögeln hat auch das Vivarium viele Nachzuchten zu vermelden. Bei Axolotl, Pfeiffrosch, Schwertschwanzmolch und Orientalischem Feuerbauchmolch können Jungtiere in den Schauräumen beobachtet werden. Zudem zogen Goldbaumsteiger und Rippenmolch erfolgreich nach.

Das Vivarium ist eine Besonderheit des Chemnitzer Tierparks und in Europa einzigartig. Momentan leben hier rund 60 Amphibienarten.


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Traditionelles Tierparkfest - Einladung am Wochenende

Am kommenden Wochenende - Samstag, 06. und Sonntag, 07. Juni - findet von 10 bis 18 Uhr das traditionelle Tierparkfest im Tierpark Chemnitz mit einem bunten Programm für Jung und Alt statt. Das vielfältige Angebot reicht von zahlreichen Bastelstraßen, Spiel - und Quizstationen, Informations- und Präsentationsständen über Fahrgeschäfte für Kinder, z. B. Bungeetrampolin, bis zur Hitbox von Radio Chemnitz. Auf der Bühne sind zwei Kindertanzgruppen sowie das Mitmachtheater Spielzeugland Stockhausen mit den Programmen „Im Schlaraffenland ist alles anders” und „Pippi Langstrumpfs Welt” zu erleben. Und natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.


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28.05.2009 – Viel Jungtiernachwuchs zu bestaunen
Außerdem: Blutspendetag am Pfingstmontag im Tierpark

Zum Pfingstwochenende und am Kindertag (1. Juni, Pfingstmontag) präsentiert sich der Tierpark Chemnitz auch dieses Jahr wieder als Ausflugsziel für die ganze Familie. Vor allem der zahlreiche Tiernachwuchs bietet interessante Erlebnisse: Die im April geborenen sechs Nasenbärenjungtiere, die bisher nur das Innengehege kennen, erhalten am Wochenende die Möglichkeit, auch das naturnahe und großzügige Außengehege erkunden zu können.

Bei den Steppenadlern schlüpften vor wenigen Tagen drei Küken aus dem Eiern, die mit etwas Glück auch schon im Horst beobachtet werden konnten, vor allem, wenn sie von erwachsenen Vögeln gefüttert werden.

Foto: Tobias Rietzsch Foto: Tobias Rietzsch Foto: Tobias Rietzsch

Und am Montag kam ein weibliches Kalb bei den Mesopotamischen Damhirschen zu Welt. Es ist zwar schon im Gehege unterwegs, wird aber während der ersten Lebenswochen häufig von der Mutter an einem geschützten Platz im Gehege „abgelegt”. Dort ist es mit seinem Fleckenmuster, welches bei den Damhirschen auch bei den erwachsenen Tieren erhalten bleibt, gut getarnt.


Am 01. Juni, dem Kindertag, der dieses Jahr auf den Pfingstmontag fällt, führt das Deutsche Rote Kreuz wieder seinen Blutspendetag im Tierpark Chemnitz durch. Dabei stehen natürlich vor allem die jüngsten Besucher im Mittelpunkt. Von 10 bis 18 Uhr kann man sich im gesamten Tierpark tierisch amüsieren. Ob man zahlreichen „tierischen” Spielstationen seine Geschicklichkeit unter Beweis stellt, bastelt oder sich beim Kinderschminken in ein wildes Tier verwandelt - für Spiel und Spaß ist in jedem Fall gesorgt. Die älteren bzw. erwachsenen Gäste sind währenddessen aufgerufen, mit ihrer Blutspende einen wichtigen Beitrag zu leisten. Von 10 bis 17 Uhr erwarten die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes im Blutspendelokal in der Tierparkschule möglichst viele freiwillige Spender.

Übrigens: Allen Blutspendern und jeweils einem Kind wird das Eintrittsgeld zurück erstattet. Außerdem erhalten die Spender einen Gutschein für eine kulinarische Stärkung im Tierpark. Während die Erwachsenen Blut spenden, werden die Kleinen nebenan beim Basteln betreut. Auf Wunsch bestimmen die Mitarbeiter des DRK außerdem für Kinder der Blutspender kostenlos die Blutgruppe und erstellen einen Nothilfe-Pass.

Blutspenden kann jeder gesunde Mensch im Alter von 18 bis 71 Jahren (Erstspender bis 60 Jahre), der bereit ist zu helfen. Mitzubringen ist ein wenig Zeit und der Personalausweis sowie möglichst der Blutspendepass. Vor Ort werden alle Blutspender vom Team des DRK umfassend betreut. Ein Arzt entscheidet über die Spendefähigkeit. Dabei stehen die Sicherheit des Blutempfängers und des Spenders gleichermaßen im Mittelpunkt der Untersuchungen.


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14.05.2009 – Nasenbären haben Nachwuchs

Nachwuchs bei den Chemnitzer Nasenbären. Foto: Tobias RietzschVor knapp einem Jahr bezogen die Chemnitzer Nasenbären ihre neue Anlage, jetzt ist auch das Kinderzimmer in Benutzung! Anfang April kamen im Abstand von etwa zehn Tagen zwei Würfe zur Welt. Beide Mütter nutzen zusammen eine Wurfbox und versorgen ihre Jungtiere gemeinsam. Sie bewohnen momentan ausschließlich die Innengehege. Das Männchen kann dagegen auch auf der Außenanlage beobachtet werden.

Die sechs jungen Nasenbären stecken schon manchmal ihre Nase aus der Box und machen gelegentlich erste kurze Ausflüge ins Innengehege, wo sie mit etwas Glück durch die Sichtscheiben beobachtet werden können. Im Laufe der Zeit nimmt ihre Mobilität zu, und in einigen Wochen werden sie vermutlich auf der Außenanlage zu sehen sein.

Besonders häufig kommen Nasenbären im tropischen Tiefland Mittelamerikas vor, sie sind aber auch nach Neumexiko und in den Süden von Texas und Arizona eingewandert. Sie gehören zu den Raubtieren, sind Allesfresser, tagaktiv und sehr gesellig. Die Weibchen können zusammen mit den Jungtieren Gruppen von 20 - 40 Tieren bilden, die Männchen sind eher Einzelgänger. Die Tragzeit beträgt ca. 75 Tage, es werden zwei bis sechs Jungtiere in einem Baumnest geboren.


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29.04.2009 – Flamingos nehmen renovierten und erweiterten Pool in Besitz

Der erneuerte Flamingoteich im Chemnitzer Tierpark. Foto: Dr. Hermann WillIn den letzten Wochen wurde der Teich auf der Flamingoanlage rundum erneuert. Er wurde entschlammt, vergrößert und befestigt. Um die Tiere zum Brüten zu animieren und hierfür einen fuchssicheren Platz anzubieten, wurde in der Mitte des Wassers eine kleine Insel errichtet und mit Bruthügeln aus Lehm versehen. Diese kegelförmigen Schlammanhäufungen, die normalerweise durch die Tiere selbst gebaut werden, haben oben eine Aushöhlung, in die das Ei gelegt wird. In der Natur schützt der Hügel das Gelege bei steigendem Wasserspiegel.

Momentan hält der Tierpark 18 Rosaflamingos. Die Geschlechter unterscheiden sich farblich nicht, die Männchen sind etwas größer als die Weibchen. Bisher hatte es noch nie Nachwuchs bei dieser Art im Tierpark gegeben.

Flamingos sind wärmeliebende Wasservögel mit einem einzigartigen Schnabel. Dieser ist an seiner Spitze nach unten gebogen und an den Innenseiten mit feinen Hornlamellen versehen. Die Tiere schwenken ihn mit der Oberseite nach unten im Wasser hin und her und filtrieren dabei ihre Nahrung aus dem aufgewühlten Wasser. Mit dem Futter nehmen sie auch Farbstoffe (Karotinoide) auf, die für die rosarote Gefiederfarbe wichtig sind. In Menschenobhut müssen deshalb auch karotinoidhaltige Futtermittel zugegeben werden, damit die Vögel nicht verblassen.


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15.04.2009 – Capybaras im Sommerquartier

Wie angekündigt, fand heute der Umzug der Wasserschweine in deren Sommerquartier statt. Das Besondere daran war, dass Wasserschweindame Wilma den Weg vom Tropenhaus in die Südamerikaanlage höchstpersönlich zu Fuß zurücklegte.

Unbeeindruckt vom Blitzlichtgewitter der Medienvertretern und den zahlreichen Kindern, die heute einen ganz besonderen Ferientag im Tierpark erlebten, machte sich Wilma unbeirrt auf den Weg. Nur an diversen Papierkörben legte sie der Neugier wegen einen kleinen Stopp ein. Nach zwanzig Minuten hatte Wilma dann ihr Ziel erreicht, und kurze Zeit später nahm sie gemeinsam mit ihren beiden Artgenossen ein erstes erfrischendes Bad.

Foto: Reinhard Höll Foto: Reinhard Höll

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14.04.2009 – Fototermin: Wasserschweine beziehen morgen ihr Sommerquartier

Das schöne Wetter macht es möglich: Die Capybaras ziehen am morgigen Mittwoch um 11:30 Uhr, vom Tropenhaus in ihr Sommerquartier auf der Südamerikaanlage um.

Besonderheit: Das Wasserschwein „Wilma”, ein vor zwei Jahren im Tierpark Chemnitz geborenes Capybara, wird den Weg in das Sommerquartier zu Fuß zurücklegen. „Wilma” hat von Anfang an sehr intensiv den Kontakt zu den Tierpflegern gesucht und ist so zahm, dass sie sich ein Brustgeschirr anlegen lässt und an der Leine durch den Tierpark spaziert. Manchmal ist dabei nicht klar erkennbar, wer von wem geführt wird.


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03.04.2009 – Tierpark Chemnitz: Somali-Wildesel reisen in ihre Heimat

Somali-Wildesel im Tierpark Chemnitz. Foto: Tobias RietzschGemeinsam mit anderen europäischen Zoos nimmt der Tierpark Chemnitz an einem Artenschutzprojekt in Djibouti teil. In diesem nordostafrikanischen Land war einst auch der Somali-Wildesel zu Hause; heute gibt es wahrscheinlich, wenn überhaupt, hier nur noch sehr wenige Exemplare davon. Ziel des Artenschutzprojektes ist es, die einheimische Bevölkerung mit verschiedenen ausgerotteten bzw. seltenen Tierarten des Landes vertraut zu machen und so zur Bewusstseinsbildung hinsichtlich Artenschutzes und zur Umwelterziehung beizutragen.

Dazu sollen in einem eingezäunten Areal verschiedenen Arten gehalten werden, so u. a. auch eine Gruppe Somaliwildesel.

Im Tierpark Chemnitz werden Somali-Wildesel seit mehr als zehn Jahren gehalten. Inzwischen hat es schon fünfmal Nachwuchs gegeben. Zwei hier geborene Junghengste verließen nun Mitte der Woche den Tierpark, um zusammen mit fünf weiteren Artgenossen aus einem polnischen, einem tschechischen und einem französischen Zoo via Flughafen Paris nach Djibouti zu reisen. Es ist gelungen, die Tiere mit äußerster Ruhe und stressfrei in die Transportkisten laufen zu lassen. Dabei waren nur die vertrauten Pfleger anwesend. Somit konnte eine Narkose vermieden werden. Inzwischen sind die Tiere gut in Djibouti angekommen.


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Spatenstich zum Baubeginn der Erdmännchenanlage

Herr Dr. Hermann Will (Tierparkdirektor), Frau Rita Humburg (Architekturbüro), Herr Miko Runkel (Bürgermeister), Herr Dr. Michael Paarmann (Vorsitzender des Fördervereins) - v.l.n.r. Foto: Reinhard HöllAm Mittwoch, dem 25.03., wird um 10.00 Uhr der Spatenstich zum Bau der Erdmännchenanlage im Tierpark Chemnitz erfolgen. Diese Anlage, welche am Tropenhaus errichtet werden wird, ist das zweite Projekt des Tierparkfördervereins Tierparkfreunde Chemnitz e. V.

Zum Spatenstich werden Bürgermeister Miko Runkel, Tierparkdirektor Dr. Hermann Will, Vereinsvorsitzender Dr. Michael Paarmann sowie weitere Vertreter des Tierparks und der Tierparkfreunde anwesend sein.

Erdmännchen sind im südlichen Afrika beheimatet und gehören zu den Raubtieren. Sie sind tagaktiv und sehr gesellig. Diese interessante Tierart wurde bisher noch nie im Tierpark Chemnitz gehalten. Die Tiere werden aus anderen Zoos kommen und voraussichtlich im Herbst die Anlage beziehen können.


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12.03.2009 – Tierpark und Tierparkfreunde wieder auf der Messe „Chemnitzer Frühling” vertreten

Der gemeinsame Stand des Chemnitzer Tierparks mit dem Förderverein. Foto: Reinhard HöllDer Tierpark Chemnitz und sein Förderverein, die Tierparkfreunde Chemnitz e. V., nehmen, wie schon in den Vorjahren, an der Messe „Chemnitzer Frühling” teil, die dieses Jahr vom 13. bis 15. März in der Chemnitzer Arena stattfinden wird. Gleich im Eingangsbereich können die Messebesucher Schafe streicheln, Frösche bewundern und den Mitarbeitern des Tierparks Fragen stellen. Zudem informieren Schautafeln über den Tierpark und eine Artenschutzkampagne über einheimische Raubtiere. Die Tierparkfreunde Chemnitz e. V. präsentieren sich ebenfalls mit einem Glücksrad und einem Informationsstand.


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04.03.2009 – Kamelstute aus dem Tierpark Görlitz auf Hochzeitsreise in Chemnitz

Trampeltierstute Aila vorn rechts. Foto: Dr. Hermann WillIm Tierpark Chemnitz ist eine neue Bewohnerin eingezogen, allerdings nur auf Zeit. Aus dem Naturschutztierpark Görlitz kam Alia, eine fünfjährige Trampeltierstute, in die dreiköpfige Chemnitzer Herde. Sie soll dort das Interesse von Hengst Dschingis wecken und dann mit einem Fohlen im Bauch nach Görlitz zurückreisen. Der erste Kontakt mit den beiden Chemnitzer Stuten verlief sehr freundlich, Hengst Dschingis ist noch etwas zurückhaltend. Doch da bei den zweihöckrigen Großkamelen gerade Paarungszeit ist, wird er seine Scheu sicher bald überwinden.


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27.02.2009 – Känguru-Nachwuchs lugt aus dem Beutel

Nachwuchs bei den Bennett-Kängurus. Foto: Reinhard HöllNachdem es dieses Jahr schon Nachwuchs bei Ziegen und Schafen und den gefiederten Bewohnern des Tropenhauses gegeben hat, kann nun auch bei den Bennettkängurus ein Blick auf Jungtiere erhascht werden. Bei drei Weibchen regt sich etwas im Beutel, und zumindest ein Jungtier schaut schon regelmäßig aus dem sicheren und warmen Kinderzimmer in die Winterlandschaft. Bis es dieses verlässt, wird aber noch etwas Zeit vergehen.

Geboren wurden die Jungtiere Ende vergangenen Jahres. Bennettkänguru-Nachwuchs kommt schon nach einer Tragzeit von etwa 30 Tagen und mit einem Gewicht von weniger als 1 Gramm auf die Welt. Der Winzling krabbelt dann selbständig in den Beutel, saugt sich an einer Zitze fest und verbringt dort die nächsten Monate.

Weiteren Zuwachs gab es bei den Hauseseln - ein männliches Fohlen erblickte diese Woche das Licht der Welt.


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20.02.2009 – Gefiederter Nachwuchs im Tropenhaus

Sonnenralle. Foto: Tobias RietzschDraußen herrscht tiefster Winter, doch das Tropenhaus des Tierparks Chemnitz bietet ein exotisches Ambiente. Hier sind auch acht freifliegende Vogelarten zu Hause, von denen jetzt drei wieder einmal für Nachwuchs gesorgt haben. Die Jungvögel bei den Bartlett-Dolchstichtauben und den Zweifarb-Fruchttauben sind schon ausgeflogen und können mit etwas Glück in der Freiflughalle beobachtet werden. Der Nachwuchs bei den Sonnenrallen hat das Nest noch nicht verlassen (Foto) und ist daher noch nicht zu sehen.

Die philippinischen Bartlett-Dolchstichtauben sind vorwiegend bodenlebende Waldbewohner, die ihren Namen dem roten Brustfleck verdanken. Die Zweifarb-Fruchttaube ist in Küsten- und Mangrovenwäldern auf den kleineren Inseln der Indo-Malayischen Region heimisch. Sie hält sich bevorzugt auf Bäumen auf und nutzt den Boden so gut wie nie. Sonnenrallen leben in den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas und bevorzugen die Nähe zu Gewässern. Breitet die Sonnenralle ihre Flügel aus, sind auf der Oberseite Muster zu erkennen, die wie große Augen wirken und Feinde abschrecken sollen.


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14.02.2009 – Trampeltierjungtier ist tot

Das am 4.2.09 geborene Trampeltier-Fohlen lebt nicht mehr. Bereits kurz nach der Geburt wurde deutlich, dass das Jungtier durch die Mutter nicht ausreichend versorgt wird. Deshalb wurde es durch die Tierpfleger in Handaufzucht weiter versorgt. Zunächst schien auch alles bestens zu funktionieren. Ab dem 9.2.09 verschlechterte sich der Zustand des kleinen Trampeltieres jedoch. Trotz intensiver tiermedizinischer Behandlung, die auch Infusionen beinhaltete, trat keine Besserung ein. Am 14.2.09 wurde entschieden, das Tier zu erlösen.


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12.02.2009 – Neuzugänge bei den Mesopotamischen Damhirschen

Mesopotamischer DamhirschDer Tierpark Chemnitz hat weitere Neuzugänge zu verzeichnen. Aus dem Opel-Zoo Kronberg im Taunus kamen am Dienstag zwei weibliche Mesopotamische Damhirsche nach Chemnitz. Die Tiere haben die Reise gut überstanden und wurden nach einer Nacht im Stall am nächsten Tag in die Außenanlage gelassen, wo sie auf die beiden schon im Tierpark lebenden Tiere trafen. Die erste Begegnung verlief friedlich, allen vier Tieren stehen nun Stall und Außenanlage offen.

Diese seltene Hirschart, die im Südiran beheimatet und weltweit nur in wenigen Zoologischen Gärten zu sehen ist, wird über ein internationales Zuchtprogramm gemanagt. In Chemnitz werden Mesopotamische Damhirsche seit Mitte der 1990er Jahre gehalten und gezüchtet.


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06.02.2009 – Anoabulle verlässt Chemnitz - Geburt bei den Trampeltieren

Trampeltierstute mit Fohlen. Foto: Dr. Hermann WillEine weite Reise trat am Mittwoch (04.02.) ein Bewohner des Tierparks Chemnitz an: Ein im Tierpark geborener Anoabulle wurde von Chemnitz in den britischen Zoo Marwell transferiert. Nun sind Tiertransporte nichts Ungewöhnliches in einem Zoo, und die meisten hier geborenen Tiere verlassen Chemnitz früher oder später. Doch in diesem Fall musste Anoa „Wladimir” sehr lange auf eine neue Heimat warten. Daher war die Freude der Tierparkmitarbeiter sehr groß, dass der Transfer nun geglückt ist. Die Abreise „Wladimirs” bedeutet nämlich auch, dass wieder mit der Zucht dieser seltenen und stark bedrohten Wildrinder, die nur auf der Insel Sulawesi vorkommen, begonnen werden kann. Anoas werden im Tierpark Chemnitz schon seit 1996 gehalten und es wurden bisher zwei Bullen hier geboren. Aus Platzgründen waren die Nachzuchtbemühungen in den letzten Jahren ausgesetzt gewesen.

Am gleichen Tag gab es noch eine Überraschung bei den Trampeltieren. Fast auf den Tag genau 12 Jahre nach der letzten Geburt bei diesen zweihöckrigen Kamelen im Tierpark Chemnitz kam am Mittwoch, 04. Februar ein männliches Jungtier zur Welt. Die Mutterstute „Siri” war erst im Sommer 2007 nach Chemnitz gekommen und niemand hatte damit gerechnet, dass sie schon so rasch für Nachwuchs sorgt. Nach anfänglichen Unsicherheiten, die beim ersten Jungtier aber normal sind, kümmert sie sich nun gut um das Fohlen. Mutter und Kind sind noch im Stall und auch getrennt von den beiden anderen Tieren der Herde, dem Hengst und einer weiteren Stute, untergebracht.


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30.01.2009 – Neuzugänge in Tierpark und Wildgatter

WisentkuhIn den vergangenen Tagen sind neue Tiere in den Tierpark und das Wildgatter eingezogen. Aus Colchester, Großbritannien, kam eine weibliche Schneeziege nach Chemnitz. Sie wird momentan noch getrennt von den anderen Schneeziegen gehalten. Am Wochenende erhält sie Gelegenheit, das Gehege in Ruhe kennen zu lernen. Später erfolgt dann eine Zusammenführung mit den anderen Tieren. Auch im Bauernhof ist ein Neuzugang zu verzeichnen, denn aus dem Zoo der Minis in Aue zog ein Minischweineber nach Chemnitz um.

Das Wildgatter Oberrabenstein erhielt eine junge Wisentkuh (Foto) aus dem Nationalpark Bayrischer Wald. Auch sie steht momentan noch separat in einem Gehege und wird erst in ca. 4 Wochen zur Gruppe gelassen.


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23.01.2009 – Neues aus dem Chemnitzer Tierpark: Erster Nachwuchs des Jahres

ZwergziegeZwergziegen und Kamerunschafe haben im Streichelzoo des Tierparks Chemnitz für den ersten Nachwuchs des Jahres 2009 gesorgt - zwei Ziegen- und drei Schaflämmer kamen in den vergangenen Tagen zur Welt.

Haustiere sind, anders als ihre wildlebenden Vorfahren, meist weder Nahrungsmangel noch extremer Witterung ausgesetzt. Zudem wurden sie auf hohe Reproduktionsraten hin gezüchtet. Daher haben sie keine Saisonalität bei den Geburten und können das ganze Jahr über Nachwuchs bekommen und eröffnen oft den Reigen des jährlichen Nachwuchses in den Zoos.

RosttäubchenAuch bei den Vögeln im Tropenhaus ist Zuwachs zu verzeichnen - zum ersten Mal gelang im Tierpark Chemnitz die Nachzucht eines Rosttäubchens. Der Jungvogel hat inzwischen das Nest verlassen und ist in der Freiflughalle unterwegs. Die südamerikanischen Rosttäubchen sind sperlingsgroße Vögel, die sich von kleinen Samen und Beeren ernähren, die sie meist auf dem Boden suchen. Zur Brutzeit finden sich die Tiere zu Paaren zusammen, sonst leben sie in großen Schwärmen.


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12.01.2009 – Knapp über 173 000 Besucher kamen 2008 in den Chemnitzer Tierpark

In Tierpark und Wildgatter konnten 2008 insgesamt 193.624 Besucher gezählt werden. Dabei entfielen 173.289 auf den Tierpark, 25.242 auf das Wildgatter.

Im Vergleich zum Vorjahr, das mit insgesamt 217.250 Besuchern mit Abstand das beste seit dem Eröffnungsjahr des Tropenhauses (2002) war bedeutet dies einen Rückgang um über 8,5 Prozent. Im Vergleich zu den Durchschnittszahlen der vorangegangenen fünf Jahre zeichnet sich jedoch eine Steigerung von über 2,5 Prozent ab.

Hier zeigt sich einmal mit allergrößter Deutlichkeit, wie sehr die Besucherzahl von Zoos doch von der Witterung abhängen: Im April 2007 war durchgehend schönes Wetter mit Tageshöchst-Temperaturen von teilweise weit über 20 Grad Celsius. Die klassischen Sommerfreizeitangebote wie Freibäder hatten zu dieser Zeit jedoch noch nicht geöffnet. Daraus resultiert für Tierpark und Wildgatter eine Rekordbesucherzahl von 35.501, die sogar deutlich über den April-Werten im Jahr der Eröffnung des Tropenhauses lag. 2008 dagegen folgte auf ein schönes erstes Quartal ein April der sich durch fast durchgehend schlechtes Wetter auszeichnete. Dies brachte ein Gesamtergebnis von nur 12.619 Gästen. Das bedeutet einen Unterschied von 22.882 Besuchern allein im Monat April. Dieser riesige Unterschied im Vergleich eines einzelnen Monats konnte im Jahresverlauf nur zu einem kleinen Teil ausgeglichen werden. Am Jahresende wurden 18.719 Gäste weniger gezählt als in 2007.

Sehr erfreulich ist die Entwicklung im Wildgatter, dessen Jahresendergebnis fast 15 Prozent über dem Mittelwert der vorangegangenen fünf Jahre liegt. Und dies, obwohl auch hier der drastische Einbruch im April zu verzeichnen war. Hier wird deutlich, wie sehr auch die Medienpräsenz Einfluss auf die Besucherströme hat: Im Juni gab es im Wildgatter eine Veranstaltung der Freien Presse, die - durch diese - intensiv beworben wurde. Die positiven Effekte waren auch noch in den folgenden drei Monaten Juli bis September mit deutlich über 40 Prozent Zuwachs zu spüren.

Ebenfalls sehr erfreulich ist die Entwicklung in der Tierparkschule, die mit 4307 Schülern 300 Kindern und Jugendlichen mehr lebensnahen Unterricht bot als 2007. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort. Hier ein herzliches Dankeschön an die Lehrkräfte der Tierparkschule für Ihr Engagement.


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08.01.2009 – Jahresrückblick und Jahresausblick

BlaustirnamazoneIm vergangenen Jahr kamen in Tierpark und Wildgatter insgesamt über 250 Tiere zur Welt. Der größte Teil der Jungtiere konnte wieder bei den Amphibien verzeichnet werden, es zogen Maskenlaubfrosch, Schwertschwanzmolch, drei Baumsteigerarten und Höhlenkrötenlaubfrosch nach.

Bei den Säugetieren wurden knapp 120 Junge geboren. Gleich doppelten Nachwuchs gab es erstmals in der Somaliwildeselherde, beide Stuten fohlten. Auch bei den Westkaukasischen Steinböcken, Bennettkängurus, Alpakas, Hauseseln, Zwergziegen, Kamerunschafen und Minischweinen sowie dem Schalenwild im Wildgatter gab es wieder zahlreiche Jungtiere. Bei den Lisztaffen kamen zweimal Zwillinge zur Welt. Weißschwanzstachelschweine, Karpatenluchse und Wildkatzen sorgten ebenfalls für Nachwuchs.

Bei den Vögeln wurde 2008 erstmals ein Jungtier bei den Blaustirnamazonen aufgezogen. Weitere erfolgreiche Nachzuchten gab es u. a. bei Grünflügelaras, Steppenadlern, Weißbrauenröteln und Zweifarbfruchttauben.

Geoffroy-Klammeraffe80 Tiere aus anderen zoologischen Einrichtungen kamen in Tierpark und Wildgatter. Es gelang, mit der Verstärkung von vier Geoffroy-Klammeraffen aus dem Zoo Köln eine interessante Gruppe dieser schönen Primaten aufzubauen. Durch den Zugang eines weiblichen Zweifingerfaultieres aus dem Zoo Dortmund konnte ein Zuchtpaar dieser etwas eigentümlichen Säugetiere zusammengestellt werden. Weiterhin kamen u. a. zwei weibliche Nasenbären, ein Schneeziegenbock, ein Westkaukasischer Steinbock, eine Oman- und eine Amurkatze in den Säugetierbestand. Mit den bis dahin noch nicht im Tierpark gehaltenen Arten Sachsenhühner, Jagdfasane, Bronzeschwanz-Pfaufasane, Chukarhühner, Blau-Elstern und Coqui-Pfeiffrosch wurde das Artenspektrum des Tierparks vergrößert.

Über 130 Nachzuchten verließen 2008 Tierpark und Wildgatter, darunter auch „Chippo”, der erste Chemnitzer Zwergflusspferd-Nachwuchs. Er zog auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für diese Art, an dem auch der Tierpark Chemnitz teilnimmt, in einen ungarischen Zoo um, wo er der Stammvater einer neuen Zucht werden soll. Ein Karpatenluchs wurde an das Wildgehege im Nationalpark Bayrischer Wald und ein Przewalskipferd in das Semireservat Döberitzer Heide bei Berlin abgegeben. Per Flugzeug reisten zwei Feuerrückenfasane in einen kasachischen sowie der erste weibliche Nachwuchs bei den Prinz-Alfred-Hirschen in einen britischen Zoo. Ein Bärenmakak wechselte in den Zoo Berlin.

Leider waren auch wieder einige Todesfälle zu verzeichnen. So verstarb die Sibirische Tigerin „Zeysan” im Alter von 16 Jahren an einer Tumorerkrankung. Bei Nasenbären, Zwergseidenaffen, Shetlandponys und Hauseseln kam es ebenfalls zu altersbedingten Verlusten.


Auch 2008 wurde wieder viel gebaut in Tierpark und Wildgatter. Eine Schwarzstorch-Brutvoliere, die dem im Tierpark beheimateten Paar der seltenen und vom Aussterben bedrohten Schwarzstörche eine ungestörte und sichere Brut ermöglichen soll, wurde im Frühjahr fertiggestellt. Diese Anlage wurde komplett aus Spendengeldern des Tierparkfördervereins „Tierparkfreunde Chemnitz” e. V. finanziert.

Das Wildkatzen-Zuchtpaar, welches seit 2001 im Wildgatter Oberrabenstein lebt, bekam eine neue und größere Anlage. Die Nasenbären im Tierpark konnten im Juni eine naturnahe Anlage in Besitz nehmen; in fünfmonatiger Bauzeit war das ehemalige Kängurugehege zu einem 300 m² großen „Nasenbärenwald” umgestaltet worden.

2008 stand weltweit im Zeichen des Frosches. Die großen Zooverbände hatten die so genannte „Amphibienarche” ins Leben gerufen. Auch der Tierpark Chemnitz beteiligte sich an diesen Aktivitäten und informierte über diese Tiergruppe und ihre Bedrohungen und sensibilisierte seine Besucher für den Amphibienschutz.

Übrigens - für 2009 ist der Bau einer Erdmännchenanlage, finanziert durch den Förderverein „Tierparkfreunde Chemnitz” e. V., geplant. Damit zieht dann eine weitere sehr beliebte und interessante neue Tierart in Chemnitz ein!


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08.01.2009 – Neuer Tierparkführer

Der neue TierparkführerSeit dieser Woche ist ein neuer Tierparkführer erhältlich. Er wurde vom Verein „Tierparkfreunde Chemnitz” e. V. herausgegeben und ist ab sofort für 5 € an der Tierparkkasse erhältlich. Von dieser Summe werden 2 € als Spende für die Erdmännchenanlage verwendet!


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aktualisiert am: 15.09.2021