Meldungen aus dem Jahr 2015


21.12.2015 – Frohes Fest und guten Rutsch!

Autor: Dr. A. Dube

Wir wünschen allen Besuchern, Freunden, Unterstützern und Mitarbeitern des Tierparks/Wildgatters besinnliche und erholsame Weihnachtstage sowie für 2016 Gesundheit, Wohlergehen, Glück, Freude, Zuversicht und Erfolg.


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27.11.2015 – Hirschstall übergeben und Zuwachs aus Berlin

Der neue Hirschstall im Chemnitzer Tierpark einschließlich der Außenanlagen ist fertiggestellt. Heute wurde er im Beisein von Bürgermeister Miko Runkel eröffnet.

Der alte Hirschstall war über 40 Jahre alt und sehr baufällig, so dass eine Sanierung ausschied. Der erste Spatenstich für den neuen Stall erfolgte im März. Am Bau waren acht Baufirmen, zwei Planungsbüros, ein Architekturbüro, die Stadtverwaltung, Abt. Gebäudemanagement, und der Tierpark beteiligt.

Die Finanzierung erfolgte zum Großteil durch Spenden, die dem Tierparkförderverein und der Sparkasse Chemnitz sowie zahlreichen Spendern zu verdanken sind, sowie über städtische Mittel.

Das neue Zuhause ist für die zwei seltenen, vom Aussterben bedrohte Hirscharten, die im Chemnitzer Tierpark gehalten werden – Mesopotamischer Damhirsch und Prinz-Alfred-Hirsch – errichtet worden. Die tierischen Bewohner sind schon vor einigen Tagen eingezogen, um sich an die Anlage zu gewöhnen. Während der Bauzeit waren die Bewohner umgezogen, die Mesopotamischen Damhirsche ins Wildgatter und die Prinz-Alfred-Hirsche innerhalb des Tierparks, in das Zebrahaus.

Dr. A. Dube: Neuer Hirschstall Dr. A. Dube: Mesopotamische Damhirsche

Mit dem Neubau konnten die Haltungsbedingungen verbessert werden. Das Außengehege für die Mesopotamischen Damhirsche wurde auf 1451 qm vergrößert, die Freianlage für die Prinz-Albrecht-Hirsche beträgt 645 qm. Der Bau ist so gestaltet, dass auch andere Hirscharten gehalten werden können. Neu sind zwei Absperrgehege. Auch die Arbeitsbedingungen für die Tierpfleger und Tierarzt konnten verbessert werden. Zudem können durch eine verbesserte Heiztechnologie und Dämmung die Betriebskosten reduziert werden.

Am Dienstag bekamen die Mesopotamischen Damhirsche Verstärkung durch eine junge Hirschkuh aus dem Tierpark Berlin.

Der Tierpark Chemnitz beteiligt sich an den Zuchtprogrammen für beide Arten und unterstützt gemeinsam mit seinem Förderverein Schutzprojekte im Freiland.


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24.11.2015 – Neuzugänge bei Schneeziegen und Capybaras

Manchmal ist es gar nicht so leicht, passende Partner für unsere Zootiere zu bekommen, vor allem, wenn es für die Art kein Zuchtbuch gibt, welches einem dabei helfen kann.

Nach dem Tod unseres Schneeziegenbockes im vergangenen Frühjahr wurde im Tierpark Berlin ein gerade erst geborener Jungbock für uns reserviert, welcher nun, nachdem er alt genug ist, um sich nicht von unseren beiden erfahrenen Schneeziegenweibchen unterkriegen zu lassen, Ende Oktober von Berlin nach Chemnitz geholt wurde.

Schneeziegen werden nur noch in wenigen Zoos gehalten, neben Chemnitz kann man sie in Deutschland u.a. noch im Tierpark Berlin, im Zoo Augsburg, in der Wilhelma Stuttgart, im Wildpark Lüneburger Heide und im Zoo Rostock finden.

Autor: Dr. A. Dube Auch für unseren Capybaramann mussten wir ein Weilchen suchen, bis wir ein altersmäßig geeignetes Weibchen gefunden haben. Dieses kam ebenfalls im Oktober zu uns, aus dem Tiergarten Schönbrunn in Wien. Nachdem es sich ein paar Tage im Tropenhaus eingelebt hat, wurde nun unser Männchen auch ins Winterquartier Tropenhaus umgesetzt. Beide Tiere vertragen sich gut.


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26.10.2015 – Leopard Kian zog in den Zoo von Ljubljana um

Autor: S. Flade Der Persische Leopard Kian, der im Juli 2011 im Tierpark Chemnitz geboren wurde, zog am 23.10.2015 in den Zoo der slowenischen Partnerstadt Ljubljana um. Persische Leoparden leben seit 1999 im Chemnitzer Tierpark. Der Nachwuchs muss üblicherweise den Geburtszoo verlassen, damit Inzucht vermieden und der Genaustausch gefördert wird.

Die Art wird über ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gemanagt, welches vom Zoo in Lissabon geführt wird. Dort werden die Daten aus den teilnehmenden Zoos über Geburten, Todesfälle, abzugebende Tiere, benötigte Tiere usw. gesammelt und vom Zuchtbuchführer verwaltet. Dieser empfahl dem Tierpark Chemnitz, den jungen Kater in den Zoo von Ljubljana abzugeben, wo er mit einem jungen Weibchen verpaart werden soll.

Zum Verladen in die Transportkiste wurde Kian in Narkose gelegt. Diese Gelegenheit wurde gleich für einen medizinischen Check genutzt. Transportiert wurde das Tier dann im wachen Zustand. Inzwischen kam auch schon die Nachricht aus Ljubljana, dass Kian gut angekommen ist.


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15.10.2015 – Weltzooverband WAZA veröffentlicht neue Artenschutzstrategie


www.waza.orgAuf ihrer 70. Jahreskonferenz, die gerade stattfindet, veröffentlicht die WAZA (Globale Organisation der Zoos und Aquarien) heute die neue Welt-Zoo-Naturschutzstrategie „Committing to Conservation“. Die Strategie gilt als Fahrplan für die WAZA Zoos und Aquarien im Natur- und Artenschutz.

Sie wurde als Neuauflage der seit 2005 geltenden Strategie entwickelt und betrachtet Nachzuchtprogramme für bedrohte Arten, Bildung für Natur- und Artenschutz, angewandte Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Der Schwerpunkt liegt auf dem „One Plan Approach“, danach sollen bedrohte Tierarten zukünftig verstärkt unter Einbezug aller in menschlicher Obhut und in der Wildbahn vorkommenden Individuen der jeweiligen Art als eine Weltpopulation gesehen und geschützt werden.

Diese Strategie ist Leitlinie der in VDZ, EAZA und WAZA organisierten Zoos, zu denen auch der Tierpark Chemnitz gehört. Die Zoos leisten einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität. „Weltweit besuchen mehr als 700 Millionen Menschen Zoos und Aquarien. Das ist eine einzigartige Chance, um sie für die Notwendigkeit von Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren“ sagt Theo Pagel, Präsident des VdZ und Direktor des Kölner Zoos. „Die VdZ-Zoos spielen bei der Umsetzung des „One Plan Approaches“ durch ihre Tierbestände und ihr umfassendes Fachwissen eine entscheidende Rolle für den Erhalt bedrohter Tierarten.“


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09.10.2015 – Kurzführungen und Schaufütterungen während der Ferien


Junger Luchs. Autor: Dr. Anja Dube

Während der Herbstferien in Sachsen bietet der Tierpark wieder täglich um 11 Uhr eine Kurzführung zu bestimmten Tierarten an. Start ist am Montag, den 12.10., bei den Papageien.

Weitere Informationen können auf hier auf der Homepage unter Veranstaltungshinweise oder im Schaukasten vor dem Tierparkeingang nachgelesen oder telefonisch erfragt werden.

Auch im Wildgatter gibt es wieder wochentags um 11 Uhr eine Schaufütterung: jeden Montag, Mittwoch und Freitag bei Luchs und Wolf und dienstags und donnerstags bei Mufflon und Wildschwein.


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08.10.2015 – Neu: Interaktive Regenwaldtafel im Tropenhausfoyer


Dr. Anja Dube

Der Tierparkförderverein „Tierparkfreunde Chemnitz e.V.“ hat dem Tierpark eine interaktive Tafel zum Thema Regenwald geschenkt. Sie wurde im Foyer des Tropenhauses aufgestellt und bietet Gross und Klein Sinneseindrücke aus dem Regenwald.


Ein herzliches Dankeschön an den rührigen Förderverein!


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25.09.2015 – Kinderfest am 03. Oktober

Verlag Wissenschaftliche Scripten

Das Fest steht dieses Jahr unter dem Motto: Kleine Entdecker - große Abenteuer.

Die Veranstaltung findet von 10 bis 17 Uhr statt, der Tierpark hat an diesem Tag noch einmal von 9 bis 19 Uhr geöffnet!

Bühnenprogramm 13 - 17 Uhr: Mitmach-Zaubershow mit Clown Fridolin, Tanz-Show, Tiersongs, Tierquiz und Tierspiel, Interviews

Aktionsstände für Kinder (mit Erwerb eines "Forscherdiploms")

Hüpfburg, Karussell, Bogenschießen

Erlebnis-Bauernhof

Informations- und Bastelstände (u.a. Sachsenforst, Boofe, NABU, BUND)

11:30 und 14:30 Führung mit der Tierparkdirektorin (Teilnehmerzahl begrenzt)

Kinderschminken

Spass und Spiel

Tierparkförderverein

Ponyreiten vor dem Tierpark

Catering


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25.09.2015 – Nachwuchs bei den Zweifingerfaultieren und Erdmännchen

Tiere, die in Regionen zu Hause sind, wo das ganze Jahr gleichbleibend gute Bedingungen für die Aufzucht von Nachwuchs herrschen, haben, anders als unsere einheimischen Arten, meist keine eigentlichen Fortpflanzungszeiten. Daher stehen im Tropenhaus des Tierparks die Chancen gut, das ganze Jahr über Nachwuchs zu entdecken.

Dr. H. Will: Faultierjungtier Dr. A. Dube. Erdmännchen mit Jungtier

Bei den Zweifingerfaultieren wurde Ende August ein Jungtier geboren. Das Muttertier hält sich zusammen mit dem dunkler gefärbten Jungtier gern in der in der Schlafkiste auf, lässt sich aber auch bei einem Ausflug durch das Geäst beobachten. Das Jungtier liegt dabei auf dem Bauch der Mutter, die kopfüber im Geäst hängt.

Faultiere leben in den oberen Etagen der Tropenwälder Südamerikas. Ihre Blätternahrung ist relativ energiearm, daher müssen sie sparsam mit ihrer Körperenergie umgehen. Sie bewegen sich sehr langsam und schlafen bis zu 20 Stunden am Tag.

Viel munterer sind die Erdmännchen, die tagaktiv durch ihr Gehege wuseln. Dieses Jahr wurden hier vier Jungtiere aufgezogen, das jüngste wurde ebenfalls Ende August geboren.


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09.09.2015 – 13.09., ab 10 Uhr: Familientag der Volkssolidarität im Tierpark

COCREE media group


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09.09.2015 – Stachelschweine im Grünen

Weißschwanzstachelschwein. Autor: A. Salchow

Eine wichtige Aufgabe der Tierpfleger, neben den täglichen Routinearbeiten wie Säubern und Füttern, ist die Beschäftigung der Tiere, das sogenannte "behavioral enrichment". Den Tieren immer mal was Neues anzubieten, um ihre Sinne anzuregen, ihren Erkundungsdrang zu stillen und auch den Speiseplan zu erweitern, ist eine Herausforderung für den Einfallsreichtum der Tierpfleger. So entstand die Idee, einen Teil des Stachelschweingeheges zu begrünen. Nach einer Zeit des Wachsens und der Schonung ist nun die Hälfte des Geheges grün. Die vier Weißschwanzstachelschweine bekommen mehrere Stunden am Tag Zugang zur "grünen Wiese", die sie auch gut nutzen. Natürlich wird der Bewuchs über kurz oder lang der Grabeaktivität der Tiere zum Opfer fallen, aber bis dahin haben die Stachelschweine und die beobachtenden Menschen viel Freude gehabt.


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09.09.2015 – Neue Taubenvoliere

Neue Taubenvoliere. Autor: A. Salchow

Seit 2009 hält der Tierpark Sächsische Farbentauben in den Rassen Pfaffentaube und Schildtaube. Die Tiere erhielt er dankenswerterweise von privaten Züchtern, es wurde damals eine kleine Voliere neben dem Streichelzoo erreichtet. Nun haben die Tiere (an derselben Stelle) ein neues und viel größeres Gehege bekommen, in welchem sie, vom Streichelzoo aus, seit kurzen zu beobachten sind. Nachwuchs hat es 2015 auch gegeben.


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11.08.2015 – Flamingos haben sich gut eingelebt

Rosaflamingos. Autor: Dr. A. DubeDie zehn jungen Rosaflamingos, die Mitte Juli neu in den Tierpark gekommen sind, haben sich gut eingelebt. Sie können nun, gemeinsam mit den alteingesessenen Tieren, das erweiterte Gehege nutzen.


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17.07.2015 – 8. DRK-Blutspendetag im Tierpark

Wer neugierig auf die neuen Tierparkbewohner ist und zudem mal wieder Blut spenden möchte, der sollte am Sonntag in den Tierpark kommen. An diesem Tag laden der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost und der Tierpark zum achten Mal zur Blutspende ein. Alle Spender an diesem Tag erhalten den Eintritt für sich selbst und ein begleitendes Kind nach der Blutspende in der Tierparkschule zurückerstattet sowie einen Imbissgutschein. Zudem wird wieder ein attraktives Programm geboten. Gespendet werden kann von 10-16 Uhr in der Tierparkschule, bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!


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17.07.2015 – Verstärkung für die Flamingos!

Junge Rosaflamingos. Autor: K. Rüffer

Rosige Zeiten! Der Tierpark hat diese Woche zehn junge Rosaflamingos aus einem österreichischen Privatzoo erhalten. Da Nachzuchten bei dieser Art in den Zoos nicht so häufig sind, war es gar nicht so einfach, Tiere zu bekommen. Und anders als bei den meisten Tierarten, die zwischen den Zoos getauscht, verschenkt oder verliehen werden, ging es hier nicht ohne Kauf ab. Da die Kosten vom Tierpark allein nicht zu stemmen sind, ist sein Förderverein „Tierparkfreunde Chemnitz e. V.“ eingesprungen und hat dem Tierpark die Tiere geschenkt. Auch der Umbau der ehemaligen Weißstorchanlage zu einer Erweiterung der bestehenden Flamingoanlage wurde vom Förderverein finanziert. Der Tierpark bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich!

Eine Sanierung des alten Flamingohauses und der Anbau eines zweiten Raumes, wie im Tierparkkonzept verankert, sollen über den städtischen Haushalt erfolgen und sind für die nächsten Jahre geplant.

Derzeit sind die Neuankömmlinge noch im separaten Bereich (für die Besucher zu sehen), doch in Kürze werden die Neuen mit den 16 alteingesessenen Tiere zusammengelassen werden. Flamingos lieben es dichtgedrängt und benötigen sogar eine gewissen Gruppenstärke, um in Brutstimmung zu gelangen. Nun hofft der Tierpark, dass durch die Neuen die Alttiere im nächsten Frühjahr zur Brut angeregt werden.

Autor: A. Salchow

Flamingos sind wärmeliebende Wasservögel mit einem einzigartigen Schnabel. Dieser ist an seiner Spitze nach unten gebogen und an den Innenseiten mit feinen Hornlamellen versehen (siehe Foto). Die Tiere schwenken ihn mit der Oberseite nach unten im Wasser hin und her und filtrieren dabei ihre Nahrung aus dem aufgewühlten Wasser. Mit dem Futter nehmen sie auch Farbstoffe (Karotinoide) auf, die für die rosa-rote Gefiederfarbe wichtig sind.


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10.07.2015 – Nachwuchs und Neuzugänge

In den vergangenen Wochen gab es reichlich Nachwuchs im Tierpark, welcher inzwischen auch gut zu sehen ist. So ziehen derzeit die Erdmännchen Jungtiere auf, bei den Przewalskipferden ist ein zweites Hengstfohlen auf die Welt gekommen und ein kleiner weiblicher Steinbock tollt über die Anlage.

Erdmännchen mit Jungtieren. Autor: A. Salchow

Große Freude herrscht bei den Tiergärtnern über die erfolgreiche Nachzucht bei den Edwardsfasanen, einer stark bedrohten und selten gehaltenen Vogelart, die seit 2013 im Tierpark Chemnitz zu Hause ist und nun erstmals gebrütet hat. Weitere Nachzuchten gab es z. B. bei den Rostkappenpapageien, den Blauohrhonigfressern, den Weißhaubenhäherlingen und den Weißwangengänsen.

Ins Tropenhaus sind neue Bewohner eingezogen: drei Bernierenten, eine der seltensten Entenarten der Welt und noch nie vorher im Tierpark Chemnitz gehalten, und ein weiblicher junger Klammeraffe.

Neuzugang Geoffroy-Klammeraffe Guayana. Autor: Dr. A. Dube Bernierente. Autor: K. Rüffer

Im Wildgatter kann man ein weibliches Wisentkalb und, mit etwas Glück, einen weiblichen Luchswelpen beobachten. Weiterhin sind Jungtiere bei Wildschwein, Mufflon, Rot- und Damwild zu sehen.


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10.07.2015 – Ferienaktionen in Tierpark und Wildgatter

Endlich Sommerferien! Eine gute Gelegenheit für die ganze Familie, einen Gang herunterzuschalten und mal wieder in Ruhe Tierpark und Wildgatter zu besuchen.

Im Tierpark werden wochentags um 11 Uhr Kurzführungen zu bestimmten Tierarten bzw. -gruppen angeboten. Der Start ist am 13.07. bei den Löwen, am 14. stehen die Papageien, am 15. die Kamele, am 16. die Krallenaffen und am 17. das Tropenhaus auf dem Programm. Die weiteren Veranstaltungen sind nebenstehend auf am rechten Seitenrand unter VERANSTALTUNGSHINWEISE gelistet bzw. im Schaukasten vor dem Tierparkeingang nachzulesen oder an der Kasse zu erfragen.

Im Wildgatter gibt es wochentags um 11 Uhr Schaufütterungen: bei Luchs und Wolf (jeweils montags, mittwochs, freitags) und bei Mufflons und Wildschweinen (jeweils dienstags und donnerstags).


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09.06.2015 – Tierparkfest am 13. und 14. Juni und geänderte Öffnungszeiten am 12. Juni

Am kommenden Wochenende, dem 13. und 14. Juni, findet im Tierpark jeweils von 10 bis 18 Uhr das traditionelle Tierparkfest statt.

Auf der Festwiese laden u. a. Bungee-Trampolin, Hüpfburg, Riesenrutsche, Tigerentenrodeo und Torwandschießen zum Toben und Spielen ein. Es wird dort auch ein buntes Programm auf der Bühne geboten, unter anderem mit einem Zauberprogramm für Kinder, einem Gaukler und Tanz- und Musikvorführungen. Im Tierparkgelände gibt es viele Aktivitäten, z. B. Kinderschminken, Kuhwettmelken, ein Tierparkquiz, ein Karussell und Bastelmöglichkeiten. Auch der Förderverein des Tierparks, die Tierparkfreunde Chemnitz e. V., ist mit Glücksrad und Informationsstand vertreten. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.


Übrigens: Am Freitag, dem 12.Juni, schließt der Tierpark Chemnitz auf Grund einer Benefizveranstaltung für chronisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche ("Dreamnight at the zoo") bereits um 17 Uhr, letzter Einlass ist 16 Uhr.


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22.05.2015 – Amurkatzen in ihr neues Gehege gezogen und neue Katzenart eingetroffen

Vor einigen Tagen konnten die beiden Amurkatzen des Tierparks, ein fünfzehnjähriger Kater und eine siebenjährige Kätzin, in ihr erweitertes und verschönertes Gehege einziehen.

Umgebaute Anlage für Amurkatzen im Tierpark Chemnitz. Autor: Dr. A. Dube Die beiden Bewohner der Anlage, noch voneinander getrennt. Autor: Dr. A. Dube

Damit ist der zweite Bauabschnitt des sogenannten Katzenringes abgeschlossen. Die Kosten für den Umbau betrugen rund 125.000 €. Das alte Gehege, welches aus den 80er Jahren stammte, entsprach nicht mehr den Mindestanforderungen an die Haltungsbedingungen. Fertiggestellt wurde die Anlage schon vor einigen Wochen, sie musste aber noch eingerichtet und bepflanzt werden.

Der Tierpark hält einige selten gezeigte und bedrohte Kleinkatzenarten. Neben den Amurkatzen sind dies die Omankatzen und seit einiger Zeit Manule.

Manul im Tierpark Görlitz. Autor: K. Hack

Das Manulgehege war der erste Abschnitt des Katzenrings, sein erster Bewohner, ein junger Kater aus dem Zoo Moskau, zog bereits vor einigen Wochen ein. Er ist noch recht scheu und zieht sich meist in seine Schlafbox zurück. Inzwischen ist seine zukünftige Gefährtin aus einem schottischen Zoo eingetroffen. Sie hält sich gern oben auf den Natursteinen an der Gehegewand auf.

Der Manul, auch Pallaskatze genannt, kommt in Zentralasien, vor allem in der Mongolei, vor und ist bis in Höhen von 5000 m anzutreffen. Das dichte Fell schützt vor Kälte und Schnee.

Die Omankatzen, derzeit leben im Tierpark zwei, werden nächstes Jahr ein neues Gehege bekommen. Dafür läuft derzeit die Ausführungsplanung, der die Ausschreibung folgen wird, der Baustart wird vermutlich erst Anfang 2016 sein.


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19.05.2015 – 10 Jahre Malik in Chemnitz

Anonymus


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08.05.2015 – Nachwuchs bei den Przewalskipferden

Foto: Dr. P. RiedelBereits am Montag wurden die Tierpfleger morgens von einem neugeborenen Hengstfohlen im Gehege der Przewalskipferde überrascht. Muttertier und Fohlen sind wohl auf. Nach nur drei Tagen haben sich Stute und Fohlen der Herde wieder angeschlossen. Das Fohlen wurde von allen Herdenmitgliedern freundlich angenommen.


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08.04.2015 – Capybara-Jungtier verstorben

Trotz des großen Einsatzes der Tierpfleger ist das kleine Capybara, welches aufgrund des Verlustes des Muttertieres durch den Menschen aufgezogen werden musste, heute Nacht verstorben. Gestern war es noch wohlauf. Eine Todesursache ist noch nicht bekannt.

Handaufzuchten sind mit vielen Problemen behaftet, vor allem, wenn die Jungtiere keine Muttermilch, sondern nur Ersatznahrung bekommen haben. Dann ist die Immunabwehr schwächer ausgebildet als bei gesäugten Tieren, und die Jungtiere haben einen schwierigeren Start ins Leben als ihre Artgenossen.


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31.03.2015 – Tierpark und Wildgatter wünschen FROHE OSTERN!

Foto: Dr. P. RiedelAuch wenn der Wetterbericht derzeit wenig Gutes verheißt - wer an den Ostertagen etwas unternehmen möchte, dem sei ein Besuch in Tierpark und Wildgatter empfohlen.

Im Tierpark werden ab Freitag die Kinder mit einem Schoko-Hasen begrüßt und am Ostersonntag lädt das Wildgatter um 10 Uhr zum traditionellen Ostereiersuchen ein (jeweils solange der Vorrat reicht). Bitte beachten Sie: das Wildgatter öffnet an diesem Tag erst 10 Uhr seine Pforten.

Im Tropenhaus kann man nicht nur bei wohliger Wärme vielen freifliegenden Vögeln zusehen, Klammeraffen und Zwergflusspferde beobachten und überlegen, ob Faultiere wirklich so faul sind, wie man gemeinhin annimmt (z. B. beim „Faultiertreff“ an Wochenenden und Feiertagen um 14 Uhr) – ab Karfreitag haben Besucher auch die Möglichkeit, täglich um 14:15 Uhr ein Capybara-Jungtier beim Baden zu erleben. Dieses Angebot erstreckt sich über die Ostertage und Osterferien in Sachsen.

Foto: K. Rüffer

Dem drolligen Anblick geht eine traurige Geschichte voraus – das Muttertier und die anderen Geschwister haben die Geburt nicht überlebt. Da Capybaras Nestflüchter sind und zeitig feste Nahrung zu sich nehmen und selbstständig werden, wurde entschieden, dem Jungtier sozusagen Starthilfe und anfangs die Flasche zu geben. Inzwischen frisst es zuverlässig feste Nahrung und ist ordentlich gewachsen.

Da der Vater des Jungtieres über den Nachwuchs und die ganze Situation sehr verunsichert erscheint, erhält das Jungtier derzeit nur in Begleitung eines Tierpflegers Zugang zum Gehege, wo auch er sich aufhält. Ansonsten lebt es im für die Besucher nicht einsehbaren Innengehege.

In den Osterferien wird es wieder täglich um 11 Uhr eine Kurzführung geben. Die Themen erfragen Sie bitte im Tierparkbüro oder an der Kasse.


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20.03.2015 – Neues aus Tierpark und Wildgatter

Der Tierpark hat einige neue Tierarten bekommen. In der Fasanerie und im Papageienhaus kann man seit kurzem zwei Neuguinea-Edelpapageien, einen Grünen Baumhopf, diverse Prachtfinken sowie eine Schopfwachtel beobachten.

Neuguinea-Edelpapageien, vorn Weibchen, hinten Männchen; Foto: K. Rüffer Grüner Baumhopf; Foto: K. Rüffer

Im Tropenhaus wurden drei Terrarien mit wirbellosen Tieren eingerichtet. Hier wohnen nun Vertreter der Arten Schwarzrote Vogelspinne, Schwarzer Asien-Skorpion und Silberner Rotstreifen-Tausendfüßer.

Rotköpfige Papagei-Amadine; Foto: K. Rüffer Silberner Rotstreifen-Tausendfüßler; Foto: K. Rüffer

Bei den Zwergziegen ist die Herde um zwei Jungtiere angewachsen, die gestern zur Welt gekommen sind.

Im Wildgatter hat sich der erste Nachwuchs eingestellt – bei den Wildschweinen wuseln viele Frischlinge durch das großzügige Gehege.


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16.03.2015 – Erster Spatenstich Hirschstall

V. l. n. r.: Christiane Otto, Vorsitzende des Fördervereines, Rita Humburg, Architektin, Miko Runkel, Bürgermeister D3, Dr. Anja Dube, Tierparkdirektorin; Foto: K. Rüffer

Heute nun erfolgte der „Erste Spatenstich“ zum Bau des neuen Hirschstalles mit seinen Außenanlagen.

Der alte Hirschstall war über 40 Jahre alt und sehr baufällig. Eine Sanierung schied aus. Die Finanzierung erfolgt zum Großteil durch Spenden, die wir dem Tierparkförderverein und der Sparkasse Chemnitz verdanken, sowie über städtische Mittel.

2014 wurden die weiterführende Planung, die Ausschreibungen und die Vertragsabschlüsse vorgenommen. Vergangene Woche wurde der alte Stall bereits zurückgebaut. Nun kann der eigentliche Bau beginnen. Voraussichtliche Fertigstellung ist im Herbst 2015.

Die Bewohner sind für die Bauzeit in andere Anlagen umgezogen, die Mesopotamische Damhirsche in das Wildgatter und Prinz-Alfred-Hirsche in das Zebrahaus.


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02.02.2015 – FÖJ-Stelle

Ab sofort ist noch eine freie FÖJ-Stelle im Tierpark Chemnitz zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis 31. August 2015.

Gesucht wird ein(e) Jugendliche(r) mit großem Interesse an der Arbeit mit Tieren. Das Tätigkeitsgebiet beinhaltet das Füttern und Tränken der Tiere, Reinigung und Pflege der Tieranlagen, Unterstützung bei der Pflege der Grünanlagen u.v.m.

Träger des FÖJ im Tierpark Chemnitz ist die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU). Nähere Informationen zur Einsatzstelle und zum FÖJ unter: www.lanu.de.

Interessenten melden sich bitte schnellstmöglich bei der:

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt

Veronika Luther

Schlossallee 1

09577 Lichtenwalde

Tel. 037206-600716


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01.02.2015 – Jahresrückblick 2014

Am 31.12.2014 lebten in Tierpark und Wildgatter 1003 Tiere (Futtermäuse und Insekten nicht mitgezählt) in genau 200 Arten. Im Einzelnen waren das: 55 Säugetier-, 59 Vogel-, 11 Reptilien-, 62 Amphibien- und fünf Fischarten sowie acht Arten Wirbellose (Spinnen, Insekten, Krebse, Tausendfüßler). Es kamen 2014 mehrere neue Arten in den Bestand, vor allem bei den Vögeln und den Amphibien, z. B. Nilgans, Schwarzkopfruderente, Grüner Baumhopf und Gestreifter Bananenfrosch. Weitere Neuzugänge zur Ergänzung des Tierbestandes waren u. a. eine Fossa, ein Polarfuchs, ein Lisztaffe, ein Goldgelber Löwenaffe, ein Capybara, ein Wolf, ein Baummarder und ein Edwardsfasan. In Wildgatter und Tierpark geborene Tiere reisten in andere zoologische Einrichtungen, z. B. zwei Westkaukasische Steinböcke in den Zoo von Decin, ein Somali-Wildesel in einen spanischen Zoo, zwei Kulane in einen polnischen Safaripark, ein Persischer Leopard in einen schwedischen Zoo, ein Lisztaffe in einen französischen Tierpark und zwei Nasenbären in den Tierpark Hirschfeld. Es kamen rund 250 Jungtiere zur Welt und 170 Tiere starben. Ein großer Teil entfiel dabei auf die Amphibien.

Der Tierpark beging 2014 sein 50jähriges Jubiläum mit vielen verschiedenen Veranstaltungen, z. B. dem Jubiläums-Tierparkfest. Der Förderverein „Tierparkfreunde Chemnitz e. V.“ schenkte dem Tierpark neue Spielgeräte und einen neuen Tierparkplan am Eingang. Ein Fotowettbewerb wurde gemeinsam ausgelobt. Der Tierpark veröffentlichte eine Jubiläumsschrift zur Geschichte der Zootierhaltung in der Stadt, die weiter als 50 Jahre zurückreicht, und im Vita-Center konnte man sich in einer kleinen Ausstellung über den Tierpark informieren. Es fanden auch wieder die traditionellen Veranstaltungen Kinderfest, DRK-Blutspendetag sowie die „Dreamnight at the zoo“ statt, ein Abend für behinderte und chronisch kranke Kinder.

Es wurden die Sanierungsarbeiten am Katzenring fortgeführt sowie die Planungen und Ausschreibungen Hirschanlagen abgeschlossen. Für den Neubau der Hirschanlagen stellte der Förderverein rund 270.000 € zur Verfügung. Einige Vorarbeiten für die Baumaßnahmen sind bereits erfolgt. So wurden die Bewohner in andere Gehege umgesetzt, der Heuboden geleert, und die Außenanlagen werden gerade beräumt. Der eigentliche Baustart wird - wetterabhängig – Ende März erfolgen.

In Tierpark und Wildgatter arbeiten insgesamt 31 Vollzeitkräfte. Im September konnte eine Auszubildende ihre Lehre beginnen, zudem wurden beide Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr besetzt.

2014 kamen rund 142.000 Besucher in den Tierpark und 37.000 Besucher in das Wildgatter.

Es wurde ein umfassendes Entwicklungskonzept für den Tierpark erarbeitet, welches den Ist-Zustand des Zoos erfasst und die Entwicklung vor allem in den Bereichen Artenschutz, Zoopädagogik, Profil, Öffentlichkeitsarbeit, Grüngestaltung und Bau erörtert. In den letzten Jahren hat sich ein großer Sanierungs- und Investitionsrückstau gebildet, der abgebaut werden muss. Das Konzept zeigt die Maßnahmen dazu auf sowie die Möglichkeiten, neue Tieranlagen zu schaffen. In der Dezember-Stadtratssitzung wurde dieses Konzept beschlossen. Es steht unter Haushaltsvorbehalt und stellt den Handlungsrahmen für die nächsten 10 bis 15 Jahre dar.


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09.01.2015 – Hinweis

Tierpark und Wildgatter schließen heute auf Grund des Sturmes und damit verbundener Gefahren ab 12 Uhr.


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09.01.2015 – Wildpferdnachwuchs reist in das Semireservat Sprakel

Przewalskipferdfohlen, Foto: Dr. Peggy Riedel

Am 08.01.2015 verließen zwei anderthalbjährige Przewalskipferdhengste den Chemnitzer Tierpark. Sie reisten ins Emsland, nach Sprakel. Dort befindet sich ein sogenanntes Semireservat. In Deutschland gibt es mehrere solcher großflächig eingezäunten Flächen, wo die jeweilige Herde ohne Zufütterung naturnah gehalten wird.

Die Nachzuchten wiederum können dann, je nach Eignung der Tiere, in ihrer ursprünglichen Heimat, wie der Mongolei oder China, ausgewildert werden. In freier Wildbahn galten die Wildpferde Ende der 1960er Jahre als ausgestorben. Es laufen einige Projekte, um die Tiere wieder anzusiedeln zu können. Dafür bedarf es genetisch unterschiedliche Pferde, die auch von ihren Verhaltensweisen geeignet sind, um im ursprünglichen Lebensraum ohne menschliche Hilfe überleben zu können.

Verladen des narkotisierten Tieres, Foto: Dr. Peggy Riedel

Das Semireservat Sprakel dient allerdings ausschließlich der Beweidung durch Hengste. Die jungen Tiere wachsen dort auf, ältere Hengste können dann zur Zucht in gemischte Herden integriert werden.

Für den Abtransport mussten beide Hengste mit einem Narkosegewehr narkotisiert werden, um sie sicher verladen zu können. Unter Narkose erhielten die Tiere zur Prophylaxe eine Entwurmung und Impfung.


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01.01.2015 – Neujahrsgrüße

Schneeziege, Foto: Dr. Tim Schikora


Der Tierpark wünscht seinen Besuchern einen guten Start in und alles Gute für das neue Jahr, vor allem Gesundheit, Freude, Glück und Frieden!


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aktualisiert am: 08.04.2021